Minden (kn). Von der isländischen Vulkan-Asche und den europaweiten Flugausfällen könnte auch das Mittwochs-Spiel der Handball-Bundesliga zwischen den Rhein-Neckar Löwen und GWD Minden (Anwurf 20.15 Uhr in der SAP-Arena) betroffen sein.
Während die Löwen bis gestern auf ihren Star-Linkshänder Olafur Stephansson, Regisseur Snorri Gudjonsson und Allrounder Valur Sigurdsson warteten, bangt GWD Minden um seinen Abwehrspezialisten Ingimundur Ingimundarson. Das Quartett wollte von der Ländersspielreise nach Island mit zwei Spielen gegen Frankreich per Flieger von Reykjavik nach Göteborg und von dort mit Fähre und Auto nach Deutschland zurückkehren. "Ich habe mit Ingi telefoniert. Vielleicht schafft er es noch rechtzeitig", gab sich Mindens Trainer Ulf Schefvert gestern optimistisch. Der Mannschaftsbus der Mindener wird heute um 13 Uhr nach Mannheim starten.
"Ansonsten sind wir vom Flugchaos weitgehend verschont geblieben", berichtete GWD Mindens Manager Horst Bredemeier. "Hotti" gastierte am letzten Wochenende zusammen mit Deutschlands B-Nationalteam in Norwegen. Dort spielte und gewann GWD-Keeper Nikolas Katsigiannis mit Deutschlands A-Team den Brings-Cup. "Wir haben für die beiden deutschen Nationalmannschaften rechtzeitig eine Fähre von Stavanger nach Dänemark gechartert. Dabei haben wir auch gleich Svenn-Erik Medhus und Rene Bach Madsen mitgenommen", berichtete Bredemeier von einer Erlebnistour ins Land der Trolle. Per Zug ging es dann über Dänemark nach Hamburg, von wo die Mindener Nationalspieler per Pkw weiter nach Ostwestfalen reisten.
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