Porta Westfalica (zt). Es ist kein Geheimnis, dass die Stadt Porta Westfalica pleite ist, die Schulden der Stadt belaufen sich auf rund 100 Millionen Euro. Und es werden immer mehr. Der Grund ist, dass die Stadt seit Jahren über ihre Verhältnisse lebt.
Alleine das Schwimmbad macht jährlich ein Minus von rund einer Million Euro. Auch das Renovieren und Beheizen der zehn Portaner Grundschulen kostet mehrere tausend Euro pro Jahr. "Hier sollte man auch Geld einsparen, da zehn Grundschulen auf längerer Sicht zu teuer werden", so der erste Stadtrat Andreas Wolf. Ebenfalls sei die Instandhaltung der zehn Sporthallen teuer.
Auch sei die Instandhaltung des rund 500 Kilometer langen Portaner Straßennetzes zu teuer, und allein der Winterdienst verschlinge sehr viel Geld. Außerdem, so Wolf, lägen die einzelnen Dörfer Porta Westfalicas zu weit auseinander, was die Folge habe, dass erhebliche Kosten für die Versorgung der Dörfer anfallen.
Dieser Zustand, so Wolf, sei nicht zukunftsfähig, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Stadt z.B. das Schwimmbad schließen müsse. Die Bürger der Stadt werden in Zukunft auf vieles verzichten müssen. In solchen Zeiten müssen die Bürger, so Wolf, zusammenhalten, auch ist die Hilfe von freiwilligen Bürgern und Vereinen gefordert.



