Das Gerry Weber Stadion war prall gefüllt mit euphorischen Fans. Die tobende Menge ließ sich von den Spielern mitreißen. Die vielen Jugendlichen beobachteten das Spiel des Handball-Supercup mit Begeisterung. Der Rückkehrer Silvio Heinevetter überzeugte mit seinen Paraden bei den Jugendlichen, die ihn mit lautem Gejohle und Geklatsche anfeuerten. "Wir sind sehr gespannt auf die neuen Spieler und das macht die Spiele wieder interessanter", so einige Jugendliche. Als die Deutschen zurücklagen, sank die Stimmung hörbar. Die Jugendlichen versuchten mit lauten Buh-Rufen gegen die Schweden die eigene Mannschaft anzufeuern. Nach der Halbzeitpause wendete sich das Blatt jedoch. Viele der Jugendlichen waren zuversichtlich, dass die Deutsche Handball Nationalmannschaft es doch noch schaffen könnte. Die Halle tobte wieder. "Ich habe noch nicht die Hoffnung verloren!", so eine Mädchen aus Bayern. Als die Deutschen dann in Führung gingen, waren die überschwänglichen Gefühle nicht mehr zu stoppen und manche Jugendliche sprangen voller Freude auf. Zum Ende der zweiten Halbzeit sah man dann die große Enttäuschung in den Gesichtern, denn die Deutschen hatten nur unentschieden gespielt.
Silvio Heinevetter, der an dem Tag mit seiner hervorragenden Parade am Ende des Spiels überzeugt hatte, wurde von vielen Jugendlichen um ein Autogramm gebeten. Als sie dieses dann ergattert hatten, konnte man die Freude in ihren Gesichtern ablesen. "Ich sehe die Spieler heute zum ersten Mal und wahrscheinlich auch zum letzten Mal"; so ein junger Mann. Viele gingen mit einem breiten Grinsen nach Hause. Im Endeffekt war der 2. Spieltag in Halle ein interessanter und aufregender Tag für viele Jugendliche.
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