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26.11.2009
Baustelle Jobsuche
Gutes Zeugnis oder interessantes Foto? - Wie bekomme ich meinen Traumjob?
VON SONJA LOHBECK, YVONNE KALEMBASA, JOHANNA SOPHIE BAHE, DER 8B DES RATSGYMNASIUM-MINDEN

Minden (zt). Was wissen die Arbeitgeber schon über die verzweifelten Leute, die nach einer Arbeit suchen und dann von den vielleicht zukünftigen Vorgesetzten nicht ausgewählt werden, weil ihnen dieses und jenes nicht passt? Oft stehen die Arbeitgeber  vor der Frage:"Welcher Bewerber ist geeignet für diesen Ausbildungsplatz?" und entscheiden dann, zur Enttäuschung vieler.

Jedem Arbeitgeber sind sowohl das Bewerbungsschreiben als auch das Bewerbungsgespräch  sehr wichtig.

Rechtschreibfehler und Zeichensetzungsfehler spielen in dem Schreiben eine wichtige Rolle, denn sobald dieses einige Fehler enthält, hinterlässt man einen schlechten Eindruck.

Petra Gaik, Leiterin des Wirtschaftsgymnasium der Berufsschule in Minden gibt einige Tipps für das Bewerbungsschreiben und das Bewerbungsgespräch.

Ihrer Meinung nach ist es bei der Bewerbungsmappe, in der man sich vorstellt, besonders wichtig, dass  sie fehlerfrei ist, keine Eselsohren hat und keine Kaffeeflecken aufweist. Da man bei der Mappe auch ein Foto beilegen muss, sollte man dafür sorgen, dass es kein Urlaubsfoto ist, auf dem man gerade Arm in Arm liegend mit einem Freund und einer Bierflasche zu sehen ist.

Insgesamt sind auch die Zeugnisse, die bei jedem Bewerbungsschreiben beigefügt werden, vor allem die Fehltage und damit auch die Kopfnoten Ausschlag gebend für den zukünftigen Chef.

Wenn das Bewerbungsschreiben gut ist, heißt das allerdings noch nicht, dass man gleich einen Ausbildungsplatz erhält.

Letztendlich zählt für Petra Gaik das Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch.

Sie achtet besonders darauf, dass die Bewerber gut angekleidet sind und nicht streng riechen oder ihre Kleidung aussieht, als wenn sie gerade aus dem Restmüll geholt wurde.

Wenn man dann bei dem Gespräch eintrifft, sollte man sich freundlich und höflich verhalten und nicht so, als wenn man sich mit seinem besten Freund trifft.

Da es ja Bewerbungsgespräch heißt, sollte man auch wissen, was man dort erzählt und worüber man reden kann. Am Besten findet Petra Gaik, sollte man sich vorab informieren, bei wem man arbeiten wird und was dort überhaupt gefragt ist.

Der beste Tipp für das Bewerbungsschreiben ist, dass es von jemand anderem gegengelesen wird. Bevor man das Bewerbungsgespräch führt, sollte man sich vorher konzentrieren und mit der Mutter oder einen Freund die Situation durchspielen.

Wenn man dann all diese Kriterien erfüllen kann, den hat man bei dem Arbeitgebern gute Chancen genommen zu werden.

Spaß, viel Geld oder Traumstadt? - Wie soll ich  mich entscheiden?

"Dort bekomme ich mehr Geld, aber dieses macht mir viel mehr Spaß, aber es ist auch relativ weit weg.", denkt sich Christian, ein Jugendlicher, der gerade seinen Realabschluss absolviert hat, als er nach einem geeigneten Ausbildungsplatz stöbert.

Die Frage, nach welchen Kriterien man sich seinen Beruf beziehungsweise seinen Ausbildungsplatz sucht, stellen sich wohl viele angehende Auszubildende bei der Suche nach ihrer Ausbildungsstelle.

Wie sieht es bei den Einwohner von Minden aus? Wir haben die Passanten gefragt und sind zu einem beeindruckendem Ergebnis gekommen.

Unsere Mitbürger sind sehr wählerisch. Sie interessiert nicht nur, dass man bei dem Job oder Ausbildungsplatz genügend Geld zum Überleben bekommt, sondern auch, dass man Spaß hat.

Mehr als die Hälfte, genaugenommen 55% der 20 jungen Erwachsenen sind der Meinung, dass der Job vor allem Spaß machen sollte.

Trotzdem interessiert es immerhin noch 30% der Befragten, wie viel Geld man in dem nachgefragtem Job verdient. Für viele Leute, gerade auch für Personen, die darauf schauen müssen, wie sie die normalen Monatseinkäufe bezahlen können, ist dieses Kriterium sehr wichtig. 

15% der Mindener Passanten waren der Meinung, dass es nicht egal ist, an welchem Ort man arbeitet, dennoch sind die meisten Mindener der Meinung, dass der Job sowohl Spaß machen muss, als auch, dass man genügend Geld verdient und dass man die Stadt mag, in der man arbeiten wird.

Der ideale Arbeitsplatz beziehungsweise Ausbildungsplatz ist also einer, der Spaß macht, bei dem man ausreichend Geld verdient und sich in einer Stadt befindet, die man bevorzugt.

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