Minden (zt). Nicht viele Menschen wissen wirklich was über eines der wichtigsten Genussmittel bei uns - die Schokolade. Wir vom Zeitungstreff forschten darum ein bisschen nach.
In jeder Altersgruppe besitzt die Schokolade ihre treuen Fans, aber wer von ihren begeisterten Anhängern kennt die verführerische Süßigkeit näher? Dass Schokolade lecker schmeckt, wird wohl keiner bestreiten, aber wer weiß, woran das liegt und woher die Schokolade stammt? Ob Schokolade wirklich gegen Kummer hilft? Und warum ist sie gerade zur Weihnachtszeit so beliebt?
Wir starteten eine Umfrage, fragten unsere Mitschüler, junge Leute, denen wir auf der Straße begegneten und Jugendliche im Internet. Die Umfrage ergab, dass 2 Drittel der 80 Befragten nichts über Schokolade zu sagen vermochten.
Schokolade wird aus Kakaobohnen hergestellt. Sie selbst ist ein Fremdling bei uns, ein Einwanderer. Die Heimat des echten Kakaobaums findet sich in Südamerika, denn er liebt die feuchte Wärme der tropischen Zonen. Im 16. Jahrhundert trank der spanische Eroberer Hernando Cortez bei den Azteken ein Getränk namens Chocolat und das gefiel ihm so gut, dass es anschließend in Europa als Schokolade seinen Einzug hielt. Heute kommen die Kakaobohnen hauptsächlich aus Afrika. Der Hauptbestandteil der Schokolade ist Kakaomasse oder Kakaobutter. Dem werden noch Zucker, Milch und einige Aromastoffe zugefügt und fertig ist sie, die Schokolade. Und schmeckt!
Weiße Schokolade, bittere Schokolade, Vollmilchschokolade? Die meisten der Befragten sind sich einig: Sie bevorzugen die gute alte Vollmilchschokolade. Sie schmeckt einfach süßer. Einig sind sie sich auch die meisten darin, dass Haselnussschokolade nicht schmeckt, da sie keine Haselnüsse mögen. 5 bis 10 € werden im Monat durchschnittlich für den kleinen Genuss - die Schokolade - ausgegeben. Wer Glück hat, da kaufen die Eltern die Schokolade, weil sie süß ist und darum schmeckt, aber hilft sie auch bei Kummer? Bei unserer Umfrage verneinten dies 3 Viertel der Befragten. Die meisten glaubten, dass Schokolade nur dick macht, aber auf keinen Fall gegen Kummer hilft. Doch sie liegen falsch: Aufgrund ihres Gehalts an einem bestimmten Stoff hat Schokolade eine anregende Wirkung.
Viele der Befragten wussten nicht, warum besonders zur Weihnachtszeit verstärkt Schokolade verzehrt wird. Deswegen forschten wir nach und fragten die Vertreterin einer bekannten Schokoladenmarke. Elke Dietrich erklärte:"Schokolade wird vor allem in der Vorweihnachtszeit und Osterzeit produziert, weil es die Hochsaison für diese Produkte ist und auch dementsprechend von den Verbrauchern nachgefragt wird. Jahreszeitlich bedingt wird natürlich in dieser kälteren Jahreszeit mehr Schokolade konsumiert als in der heißen Sommerzeit, da schmilzt Schokolade ja auch schneller. Schokolade wird auch gern verschenkt. Und da bietet sich Weihnachten wiederum an."
Und in der dunklen Jahreszeit verschönt die Schokolade so manche triste Stunde und schenkt dem ein oder anderen auch etwas Trost.
















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