Die nette Dame ging acht Jahre zur Schule (von 1932 bis 1940). In dieser Zeit hatte sie nahezu sämtliche Fächer, in denen Schüler auch heute noch unterrichtet werden. Die Klassen sahen allerdings anders aus, früher waren die Tische noch Bänke und sie waren an dem Boden befestigt. Die Schulen waren kleiner und häufig war es so, dass zwei Jahrgänge zusammen unterrichtet wurden. Es gab keine festen Pausenzeiten, vielmehr beendete der Lehrer die Unterrichtsstunde und die Pausen. Da es keine Schulklingel gab, wurde das Pausenende mit einem Pfiff angekündigt. In den Pausen spielten die Schüler oft Völkerball oder mit selbst gefertigten Brettspielen. Hatten die Schüler einmal etwas angestellt, mussten sie Strafaufsätze schreiben oder sich mit dem Gesicht zur Wand stellen. Im Sommer begann die Schule um sieben Uhr und endete um dreizehn Uhr. Im Winter jedoch verschob sich der Unterrichtsbeginn aufgrund der längeren Dunkelheit auf acht Uhr. Nach acht Jahren Schulzeit schloss sich für die Dame ein Pflichtjahr an (vergleichbar mit dem freiwilligen sozialen Jahr heute, nur dass es Pflicht war). Sie entschied sich für die Arbeit bei einer kinderreichen Familie und gegen die Alternative auf dem Bauernhof zu arbeiten. Heute gibt es viel mehr Möglichkeiten sich sein " freiwilliges soziales Jahr" auszusuchen.
Aber trotzdem hatte sie viel Spaß und war froh, dass sie zur Schule gehen durfte, da es vielen Kindern gar nicht möglich war zur Schule zu gehen, weil sie den Eltern z.B. auf dem Bauernhof helfen mussten.














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