Im Lübbecker Krankenhaus wird auf der Station 3b (Psychiatrie) täglich Patienten geholfen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Auf der Station werden 26 Patienten von 15 Pflegekräften begleitet. Das Motivierende an der Arbeit mit psychisch Kranken sei es, die Menschen zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, sich neue Ziel zu setzen, berichtete uns eine Krankenschwester.
Die meisten Patienten kommen mit Depressionen und Angststörungen auf die Station. Es gibt mehrere Behandlungsmöglichkeiten, z.B. Psychotherapie und Sportangebote oder verschiedene Gruppenangebote wie die Gesprächsgruppe, die Entspannungsgruppe oder die Genussgruppe.
In dieser Gruppe kann man verschiedene Sinneseindrücke erleben, wie z.B. Riechen, Schmecken oder Fühlen. Ein ganz besonderer Behandlungsbegleiter ist die junge, aufgeweckte und fröhliche Flossi, die Therapie-Hündin. Sie hilft den Patienten Verantwortung zu übernehmen und selbstbewusster zu werden. Den Patienten wird auch der Weg gezeigt, sich wieder selber zu versorgen.
Vor der Entlassung eines Patienten wird entschieden, ob dieser sich wieder stabilisiert hat und mit neuem Selbstvertrauen ins Leben gehen kann.
Für viele Menschen ist es heutzutage nicht selbstverständlich in die Psychiatrie zu gehen, da diese Angst haben von der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Doch wenn jemandem plötzlich der Boden unter den Füßen weggerissen wird und derjenige in tiefen Depressionen versinkt, kann die Psychiatrie eine große Hilfe sein.
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