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"Röttgen besucht Wago - wir auch", skandierten die Aktiven des Anti-Atom-Bündnisses Minden und des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) als die schwarze Limousine des Umweltministers zügig auf das Firmengelände fuhr. Während er dort bereits von Unternehmer Sven Hohorst und dem Veranstalter des Forums, dem Mindener Bundestagsabgeordneten Steffen Kampeter (CDU), erwartet wurde, nahm sich Norbert Röttgen dennoch Zeit zu einem kurzen Gespräch mit den Kundgebungsteilnehmern. "Lassen Sie sich von der Atomlobby nicht einwickeln", forderten die Demonstranten vom Bundesumweltminister. Der erwiderte, dass jetzt die Chance für einen Kurswechsel in der Energieversorgung bestünde, der behutsam angegangen werden müsse.
Die Stadtverordnete Bettina Fuhg (Bündnisgrüne) wollte von Röttgen wissen, wie er zukünftig mit regenerativen Energien umgehen will und wie es um die Nutzung von Kraftwärmekopplung in bestehenden Kohlekraftwerken stünde. Denn beispielsweise fahre das Kohlekraftwerk in Petershagen-Lahde derzeit unter Volllast, wie beim Besuch des Abgeordneten Kampeter während seiner aktuellen Energietour durch den Mühlenkreis betont worden sei.
Der Ausstieg aus der Atomenergie funktioniere nicht ohne einen Ersatz, unterstrich der Minister laufende Gespräche. Dabei gehe es vor allem auch um Energieeffizienz, wobei Kraftwärmekopplung ein wichtiges Thema sei. Zudem setze er auf Gaskraftwerke, die Großräume wie das Ruhrgebiet, Stuttgart oder München versorgen könnten, wo hohe Energiemengen gebraucht würden, sagte Norbert Röttgen. Der sprach sich auch dafür aus, moderne Kohlekraftwerke zu errichten und damit alte Kraftwerke, die die Umwelt stark belasten würden, abzulösen, bis in einigen Jahren genügend regenerative Energie vorhanden sei. Als Zielmarke nannte der Bundesumweltminister einen Anteil von 80 Prozent umweltfreundlicher Energie.

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Im anschließenden Forum beim Kontakttechnikspezialisten Wago sprach Umweltminister Röttgen vor Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden
























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