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Minden (hel). Manchmal hat der Regen auch positive Begleiterscheinungen. Was als Klassik open air Konzert mit Event-Charakter auf dem Domhof geplant war, wurde am Freitagabend durch die Witterung zu einer Konzertveranstaltung mit, zumindest im ersten Teil, künstlerischer Aussagekraft.
Im zweiten überwog dann doch die der britischen "Last Night of the Proms" nachempfundene Party-Stimmung. Zum ersten Mal in zehn Jahren musste das Klassik open air Konzert in die Mindener Stadthalle verlegt werden. Eine richtige Entscheidung, nicht nur für das Publikum, die diese mit Beifall begrüßte, sondern gerade auch für die Musiker, denen die vorherrschenden Umstände nicht als Arbeitsbedingung zuzumuten gewesen wären. Damit gewann das musikalische Erlebnis hinzu: bessere Akustik, keine Nebengeräusche, keine tontechnische Verstärkung. So rückte das Mindener Debüt Eugene Tziganes in seiner neuen Funktion als Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie aus künstlerischen Gesichtspunkten stärker in den Fokus, als es auf dem Domhof der Fall gewesen wäre.


















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