Verfügungsfonds stellt öffentliche Mittel bereit / Attraktivität der Einkaufszone / Gremium entscheidet und bewertet alle Vorschläge
Mit dem Kapital sollen kleinere, nicht kommerzielle Projekte und Aktionen unterstützt werden, und zwar im Gebiet innerhalb des Glacis, jedoch ohne Rathausquartier.
"Gewünscht sind Maßnahmen, die die Attraktivität der Innenstadt steigern, der Belebung des Einzelhandels dienen oder das gemeinschaftliche Leben beflügeln", erklärt Bauingenieur Dieter Bommel, der mit Cindy Werner das Projekt bei der Stadt betreut.
Dabei kann es sich sowohl um Projekte handeln, mit denen Geräte oder Anlagen geschaffen werden, als auch um bürgerschaftliche Aktionen. "Es sollte keine Denkschranken geben", meint Dieter Bommel. Ausgenommen sind jedoch bereits etablierte Veranstaltungen. "Unser Ziel ist es, neue Akzente zu setzen, die dann vielleicht später einmal ohne Fonds weiterlaufen", meint Bommel. Die Vorschläge können von Einzelpersonen, Vereinen, Bürgerinitiativen, Verbänden, gemeinnützigen Trägern oder Bildungs- und Betreuungseinrichtungen eingereicht werden. Grundsätzlich werde erst einmal jeder Vorschlag angenommen.
Die Entscheidung, ob eine Maßnahme förderungswürdig ist, trifft ein lokales Gremium, dem Privatpersonen, Politiker, Geschäftsleute sowie Vertreter der Verwaltung angehören. In den Fonds fließen öffentliche und private Mittel. "Antragsteller müssen gegebenenfalls einen Teil der Kosten selber tragen, der Rest wird aus dem Fonds finanziert", erklärt Dieter Bommel. Darüber hinaus hofft die Stadt, dass Sponsoren die Aktionen unterstützen. Im Regelfall werden Projekte bis zu 10 000 Euro finanziert.
Antragsformulare und Beratungen gibt es ab Ende August auf der Internetseite der Stadt Minden und beim Bereich Stadtplanung und Umwelt.
Ansprechpartnerin ist Cindy Werner, Telefon: (05 71) 89236, E-Mail:
c.werner@minden.de. Ausgefüllte Anträge können bei der Stadt Minden, 5.2 Stadtplanung und Umwelt, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden abgegeben werden.
Es wurde nicht nach einer aktuellen Mängelliste gefragt oder eine Aufzählung der Bausünden der Mindener Stadtverwaltung, sondern nach kreativen, einmaligen und überschaubaren Ideen zur Attraktivitätssteigerung der Fußgängerzone im Innenstadtbereich ... Gemeint sind vorrangig solche Ideen wie jeden Samstag Flohmarkt auf dem Domplatz oder Vorsingen der Grundschüler auf dem Markt und so weiter und noch mehr ....
Leute Leite, anstatt das Thema wieder zu zerreden solltet ihr mal echt konstruktive Vorschläge einbringen, die auch Anerkennung finden und nicht nur ein Kopfschütteln hervorbringen!