Neue Zukunft mit Generation Gold macht mobil / Unterstützung durch Fahrzeugverleih
Dass er jetzt jedem Morgen mit dem Roller zur Arbeit fährt, hätte sich Reinhard Bühmann noch vor vier Wochen kaum vorstellen können. Der gelernte Maler ist froh nach anderthalb Jahren Arbeitslosigkeit endlich wieder einen Job gefunden zu haben.
Er bewarb sich zwar sehr oft, bekam aber nur Absagen. "Mit 51 ist man wohl zu alt für den Arbeitsmarkt" resümiert Reinhard Bühmann. Dann kam das Angebot vom Amt Pro Arbeit des Kreises an dem Projekt "Weiter mit Erfahrung - Generation Gold im Mühlenkreis" teilzunehmen. "Zuerst war ich skeptisch, aber dann war es doch gut."
Projekt vom Bund gefördert
Seit Frühjahr 2008 läuft das Projekt Generation Gold im Amt Pro Arbeit. In Zusammenarbeit mit der Deutsche Angestellten Akademie (DAA) kümmert sich das Amt gezielt um über 50-jährige Arbeitslose, für die der Zugang zum Arbeitsmarkt unter anderem wegen des Alters schwieriger wird.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Durch die individuelle Ausrichtung auf diese Zielgruppe sind bisher über 300 Menschen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt worden.
"Besonders gut hat mir gefallen, dass die Mitarbeiter einem zuhören und auf einen eingehen. Beim EDV-Kurs wurde mir vernünftig erklärt, wie ich mit dem PC umgehen kann. Da hatte ich ja bisher wenig Erfahrung," berichtet Bühmann.
Bei regelmäßigen Beratungsgesprächen mit einer Arbeitsvermittlerin der DAA wurde Bühmann auf geeignete Arbeitgeber und Einsatzbereiche hingewiesen. "Frau Köhler von der DAA kannte eine Dame bei einem Zeitarbeitsunternehmen und dann ging alles ganz schnell: Sie wusste, was ich konnte und wollte. So konnte ich innerhalb von wenigen Tagen bereits als Maler anfangen zu arbeiten."
Ein Problem musste dabei jedoch noch aus dem Weg geschaffen werden: Der Arbeitsort ist über 20 Kilometer weit entfernt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen.
Zudem hat Bühmann keinen Führerschein. Aber auch hier half die DAA unbürokratisch und stellte im Rahmen des Generation Gold Projektes einen Leihroller zur Verfügung. Die DAA bietet für Generation Gold-Teilnehmer einen kostenlosen Leihservice von vier Motorrollern im Kreis an. Dieser hilft bei schwierigen Mobilitätsverhältnissen schnell zum neuen Arbeitsplatz zu gelangen. "Morgens am ersten Arbeitstag bin ich zum Rollerhändler gegangen. Der hat mir alles erklärt, einen Helm gegeben und den Roller gegeben", erzählt Bühmann.
Neue Zukunft mit Arbeit
Christiane Köhler von der DAA erklärt: "Die fehlende Mobilität ist bei vielen Teilnehmern in unserem Projekt ein großes Hindernis bei der Jobsuche. Mit dem Rollerverleih-Service können wir kurzfristig reagieren und die Fahrt zur Arbeitsstelle ermöglichen.
Bis zur Auszahlung des ersten Arbeitslohnes können die Teilnehmer dieses Angebot nutzen." "Ohne Roller hätte ich die Arbeit nicht annehmen können", sagt Bühmann und braust zufrieden auf seinem Leihfahrzeug in eine neue Zukunft mit Arbeit.
Informationen über das Projekt Generation Gold sind unter:
www.generation-gold.biz zu finden. Ansprechpartner bei der DAA ist Ines Kirschnereit, Telefon: (05 71) 88 91 11 10 und beim Amt Pro Arbeit Dankmar Zurmühl, Telefon: (05 71) 9 75 91 52.
Eine Zeitarbeitsfirma ,oh my that was the big coup. Wirklich ein großer Coup..Dafür benötigt man dann Pro Arbeit damit diese dann eine Zeitarbetisfirma vermitteln ? Danke MT dafür das Sie mich als ehemaligen Mitbürger ..naja Sie wissen schon..ver.....en wollen.