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In der Küche von Andreas Grillemeier trifft innovative Technik auf traditionelle Kochkunst. Zum 50-jährigen Bestehen des Familienbetriebes im Jahr 2008 wurde die Küche vergrößert und modernisiert. Seitdem setzten die Inhaber Astrid und Andreas Grillemeier unter anderem auf Erlebnis-Gastronomie beim Kochen live - Küchenbüffet. Regelmäßig öffnet das Restaurant samstagsabends seine Küche, um vor den Augen der Gäste die hochwertigen Speisen zubereiten. Auch die Puls-Redaktion hat Chefkoch Andreas Grillmeier in seine Küche eingeladen.
Eine feine Variante der Kartoffel
Passend zur Spargelsaison zaubert der Koch ein Gericht mit weißem und grünem Spargel, dazu gibt es Frühlingskartoffeln und Schweinemedaillons Strindberg. Als feine Variante der Kartoffel empfiehlt Andreas Grillemeier Frühkartoffeln. "Die schmecken zu solch einem Frühlingsgericht viel besser, als die Kartoffeln aus dem vergangenen Jahr", weiß der Experte, der die Knollen nur in Salzwasser kocht, um sie anschließend noch ein wenig in der Pfanne zu schwenken und mit frischem Schnittlauch zu servieren.
Der Spargel wird geschält und mit etwas Salz, Zucker und einem Spritzer Zitronensaft bissfest gekocht. "Bei grünem Spargel muss nur das untere Drittel geschält werden. Bei weißem Spargel beginnt man mit dem Schälen unterhalb des Köpfchens", verrät Andreas Grillemeier. Den fertigen Spargel schwenkt der Koch ebenso wie die Kartoffeln kurz in der Pfanne und gibt noch ein paar halbierte Cocktailtomaten mit hinzu.
Zu diesem leckeren Frühlingsgemüse empfiehlt der Chefkoch Schweinemedaillons Strindberg. Hinter dem Namen verbirgt sich eine köstliche Senf-Zwiebel-Kruste. "Diese Kruste lässt sich auch ganz einfach zu Hause zubereiten", ermuntert Andreas Grillemeier zum Nachkochen.
Das Schweinefilet wird mit einem Fleischklopfer bearbeitet und in Form geklopft. "Je nachdem wie derGastsein Fleisch mag, lasse ich es dicker oder klopfe es flach." Für die Senf-Zwiebel-Kruste bestreicht der Koch die Medaillons zunächst mit Senf. "Hier kann man je nach Geschmack variieren. Ich nehme in der Regel einen ganz normalen Tafelsenf." Anschließend werden die gewürfelten Zwiebeln und der eingelegte grüne Pfeffer auf das Fleisch gegeben. Darauf kommt ein wenig von dem zuvor verquirlten Ei und eine Prise Mehl für die Festigkeit auf das Fleisch. Angebraten werden die Medaillons zunächst auf der Kruste. "Ich brate das Fleisch auf jeder Seite etwa zweieinhalb Minuten, dann ist es noch schön rosa", verrät Andreas Grillemeier.
Abschließend schneidet der Chefkoch das Fleisch auf, richtet es auf dem Spargel- und Tomatenbett an, legt die Kartoffeln auf den Teller und betreut alles mit ein paar Schnittlauchröllchen. Der Geschmackstest hat die Puls-Redaktion überzeugt. Dieses Gericht ist einfach köstlich und wer Spargel mag, sollte es unbedingt einmal nachkochen.
Donnerstag ist Schnitzeltag
Apropos mögen: Andreas Grillemeier bezeichnet sich selbst als "Allesesser". Es gebe wenige Sachen, die er nicht mag, so der Gasthaus-Inhaber. "Ich bin auch von einem normalen Schnitzel begeistert, wenn es gut gemacht ist." Schnitzeltag ist im Gasthaus Winkelhausen übrigens jeden Donnerstag. Dann gibt es Schweineschnitzel in großer Auswahl inklusive Salat und Beilagen.
Für Andreas Grillemeier muss in einem Restaurant vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Aus diesem Grund setzt er auf eine gepflegte Gastronomie zu moderaten Preisen. "Wir bieten fast ständig Aktionen an, um dem Gast immer wieder Lust auf etwas Neues zu machen." Seit er den Familienbetrieb vor 16 Jahren übernommen hat, arbeitet der Chefkoch mit einer Speisekarten, die nicht überladen ist, sondern saisonal angepasst und regelmäßig überarbeitet wird.
Auch im Urlaub und für zu Hause kocht Andreas Grillemeier. "Mir macht mein Beruf immer noch sehr viel Spaß. Das merke ich vor allem im Urlaub. Spätestens nach einer Woche brenne ich darauf, meine Küche zu sehen."





























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