Bielefeld (nw/mt/ski). Die rechtsextreme Partei Pro NRW ist am Montagmorgen nach Bielefeld gekommen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Nach Angaben von Teilnehmern der Gegen-Demonstranten blieb es weitgehend friedlich.
Allerdings nahm die Polizei drei Demonstranten vorübergehend fest.
Zwei 19-jährige Männer trugen Böller bei sich, ein 17-jähriges Mädchen war vermummt und hatte ein Messer dabei.
Fotostrecke
Klicken Sie auf ein Foto, um die Fotostrecke zu starten (42 Fotos).
Nach den Ausschreitungen in Bonn, bei denen 29 Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden, hatte NRW-Innenminister Jäger das Zeigen von Mohammed-Karikaturen verboten. Pro NRW hatte dagegen Einspruch eingelegt. Als die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Minden bekannt wurde, dass die Karikaturen gezeigt werden dürfen, enthüllten die Vertreter von Pro NRW gegen 12 Uhr die Karikaturen. Von den Demonstranten kamen daraufhin laute Buh- und "Nazis raus"-Rufe.
Umfrage
Sollten die Behörden provozierende Aktionen von ProNRW verbieten?
Die Demonstration wurde um 12.20 Uhr beendet. Aus Sicht der Polizei habe sich das Gesamtkonzept der strikten räumlichen Trennung bewährt, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.
@Nichtnazi Sie sprechen mir in jeder Silbe aus der Seele. Was die verhüllten Frauen angeht, möchte ich noch hinzufügen, dass das Kopftuch auch unter Muslimen nicht gerade unumstritten ist. Aber es taucht immer öfter auf und zeigt einerseits Abgrenzung und würdigt andererseits die Frauen die es tragen ( müssen) als unsichtbareren Menschen ab. Besonders schlimm finde ich das bei jungen Mädchen, die dann oft weder Sport noch Klassenfahreten mitmachen dürfen. Und besonders erschreckend : Viele der als Gäste hier lebenden verachten unser Wertesystem schlicht und ergreifend, sind aber sofort beleidigt wenn man sie dazu auffordert sich zumindest an hiesige Gesetze zu halten.
Nichtnazi schrieb am 08.05.2012 11:15 Uhr
@ MindenerIN: Das Problem bei uns ist - sobald etwas gegen den Islam, oder eine andere Religion gesagt wird, auch wenn es den Tatsachen entspricht, wird man sofort als Nazi oder Rechter abgestempelt. Ich bin kein Nazi und kein Rassist, lebe, feiere und arbeitete mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen ohne Probleme und gerne zusammen - nur gegen Hassprediger, verkappte Terroristen und Fanatiker möchte ich KEINE Rücksichnahme erwarten. Alle sogenanten Gäste, die gegen unsere Gesetze, dazu noch vorsätzlich verstoßen, gehören SOFORT ausgewiesen. Ich erwarte auch eine gewisse Anpassung der nicht radikalen Muslime, die Vermummung der Frauen stößt mich nicht nur ab, sondern ist eine Quelle der Gefahr - wer kann sehen, ob sich wirklich eine Frau unter den Tüchern befindet. (Eine Gesichtsverhüllung sollte insgesammt und überall verboten werden. Es deutet auf einen Vorsatz hin, für kriminelles Handeln). Wer bei uns lebt, sollte zumindest eine gewisse Anpassung anstreben.
Charles schrieb am 08.05.2012 10:40 Uhr
Um es klar zu sagen: ich will die Salafisten nicht und ich will diefremdenfeindliche nazi-affine Bande nicht, die sich hinter der Bezeichnung "Bürgerbewegung" versteckt. Was ist passiert? Sie haben Karikaturen gezeigt. Das ist bei uns eine Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung und das ist auch gut so. Aber pronrw hat das natürlich sehr sehr bewusst gamacht, nicht, weil sie sich besonders witzig vorkommen, sondern weil sie wissen, was sie tun: sie provozieren gezielt Andersgläubige in der Erwartung, dass das passiert, was nun passiert ist. Außer der problematischen Salafistengruppe haben sich alle anderen Gegner dieser nazi-affinen "Bürgerbewegung" friedlich verhalten.Aber nun nutzen sie die Gegenwehr der Salafisten für ihre menschenverachtend Propaganda. pronrw gehört nicht in unsere Parlamente.
MindenerIN schrieb am 08.05.2012 08:39 Uhr
Auch hier mal wieder schön zu sehen. Die Meinung der überwiegend politisch korrekten veröffentlichten Öffentlichkeit - siehe Brackwede, Kommentare z B von Herrn Harde gestern im MT - und dem Abstimmungsergebnis im MT zu den Karrikaturen. Liebes MT- kann es sein, dass hier mit zweierlei Maß geurteilt wird? Hier die Bösen angeblichen Rechten und da die angeblich guten linken mit den Moslems? Pro Köln hatte einen gewaltigen Zulauf. Und das lag nicht zuletzt an dem Verhalten der dortigen Vertreter des Islam. Und auch jetzt sieht die Mehrheit der Leute es so wie die paar angeblich Rechten. Oder hat sich das Abstimmungsverhalten der Leser jetzt als falsch da nicht konform erwiesen ?
zombie1969 schrieb am 07.05.2012 14:17 Uhr
Der Grundstein für weitere Auseinandersetzungen scheint mit diesen Angriffen der Salafisten gegen Polizisten nun gelegt zu sein. Wird die deutsche Politik hier nicht hart handeln, dürfte die Sache sehr böse enden. Die Politik in D wird langfristig nicht darum herum kommen Extremisten und Hassprediger konsequent auszuweisen. Nur so dürfte das nötige Nulltoleranz-Signal bei den Extremisten ankommen. Mit gut Zureden ist hier jedenfalls nichts mehr zu holen.
Sie müssen angemeldet sein, um diesen Artikel kommentieren zu können !
São Paulo - Zehntausende Menschen haben in Brasiliens Städten erneut gegen Misswirtschaft, Korruption und steigende Kosten protestiert. Es kam zu gewalttätigen Ausschreitungen...mehr
Berlin - Drei Monate vor der Bundestagswahl ist die SPD in einer Forsa-Umfrage auf nur noch 22 Prozent Zustimmung gefallen. Schwarz-Gelb könnte nach dem am Mittwoch veröffentlichten ...mehr
Berlin - US-Präsident Barack Obama ist in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengetroffen. Merkel empfing den Gast aus Washington am Mittwoch im Kanzleramt in Berlin...mehr
Berlin - Der Bundestag will am nächsten Dienstag in einer Sondersitzung über die Folgen der Flutkatastrophe und die Hilfen für die Opfer debattieren. Die Regierungsfraktionen von Union und FDP hätten...mehr
Istanbul - Syriens Opposition hält am Sturz von Präsident Baschar al-Assad fest - und zwar um jeden Preis. Die Nationale Syrische Koalition kommentierte die Syrien-Erklärung des G8-Gipfels mit den...mehr
So waren die Mindener Pioniere dabei, als der Deich bei Fischbeck brach. "Zu dem Zeitpunkt waren unsere Leute auf dem Deich sowie mit Schlauchbooten... mehr
Aber Bernd Zeitzen ist nicht der Typ Mann, der sich durch ein paar irritierte Blicke aus der Gemütsruhe bringen lässt. Schon in den Achtzigerjahren... mehr
Einfach hinter der Reihe der Glassammelcontainer abgestellt war der khakifarbene Behälter mit der schlichten Aufschrift "Kleindung + Schuhe". Mehr war... mehr
ECE-Architekt Andreas Fuchs stellte den rund 200 Besuchern beim "Forum Wesertor" ein verkleinertes Konzept vor. Statt vier neuer Baukörper soll das... mehr
Paderborn (nw). Schreckliche Szenen am Dienstag auf der Bundesstraße 1 bei Paderborn: Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Kleinwagen und... mehr
Das Ministerium koordiniert laut Auskunft von Sprecherin Vera Clement alle Hilfsorganisationen, die in den Hochwassergebieten eingesetzt werden: Auch... mehr
Eines Tages stand er da. "Kleidung & Schuhe" ist auf dem khakifarbenen Blechbehälter auf dem Grundstück Stiftsallee 27 bis 29 zu lesen. Obwohl er sich... mehr
Raddestorf-Harrienstedt (mt). Den vielen auswärtigen Besuchern der Wassermühle am Mühlentag am Pfingstmontag in Harrienstedt bot sich ein wenig... mehr
São Paulo - Zehntausende Menschen haben in Brasiliens Städten erneut gegen Misswirtschaft, Korruption und steigende Kosten protestiert. Es kam zu... mehr
Berlin - Drei Monate vor der Bundestagswahl ist die SPD in einer Forsa-Umfrage auf nur noch 22 Prozent Zustimmung gefallen. Schwarz-Gelb könnte nach... mehr
Berlin - US-Präsident Barack Obama ist in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengetroffen. Merkel empfing den Gast aus Washington am... mehr
Berlin - Der Bundestag will am nächsten Dienstag in einer Sondersitzung über die Folgen der Flutkatastrophe und die Hilfen für die Opfer debattieren.... mehr
Sie sprechen mir in jeder Silbe aus der Seele. Was die verhüllten Frauen angeht, möchte ich noch hinzufügen, dass das Kopftuch auch unter Muslimen nicht gerade unumstritten ist. Aber es taucht immer öfter auf und zeigt einerseits Abgrenzung und würdigt andererseits die Frauen die es tragen ( müssen) als unsichtbareren Menschen ab. Besonders schlimm finde ich das bei jungen Mädchen, die dann oft weder Sport noch Klassenfahreten mitmachen dürfen. Und besonders erschreckend : Viele der als Gäste hier lebenden verachten unser Wertesystem schlicht und ergreifend, sind aber sofort beleidigt wenn man sie dazu auffordert sich zumindest an hiesige Gesetze zu halten.