Minden (kn). Handball-Drittligist Lit Nordhemmern/Mindenerwald muss nun endgültig für die Oberliga planen. Das Kellerduell bei Schlusslicht Ahlener SG verloren die "Nordies" klar mit 26:33 (13:14).
Angesichts des gleichzeitigen Altenhagener 23:22-Heimsieges über Wermelskirchen benötigt Lit nun schon ein Wunder, um das rettende Ufer noch zu erreichen.
"Es gab zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten; die erste war im Rahmen unser Möglichkeiten in Ordnung, in der zweiten kehrte völlige Versunsicherung ein", beschrieb Lit-Trainer Bert Fuchs die Partie in Ahlen.
Die ersten 30 Minuten verliefen völlig ausgeglichen. Angeführt von Jannik Gartmann (8 Tore) hielt Nordhemmern/Mindenerwald die Begegnung über 4:4 (5. Minute), 10:9 (Führung für Lit in der 20.) bis zum Pausenstand von 14:13 für Ahlen offen.
Doch dann folgte der große Einbruch. Innerhalb von fünf Minuten gab Nordhemmern alle Trümpfe aus der Hand. Der 14:14-Gleichstand war die letzte hoffnungsvolle Aktion der Gäste. Danach sorgte Ahlen mit einem energischen Zwischenspurt zum 19:15 (35.) für die Entscheidung.
"Anschließend war unsere Mannschaft völlig verunsichert. Wurfquote, Spielführung, Rückzugsverhalten stimmten nun nicht mehr", sah Fuchs in der Folgezeit eine stetig abbauende und resignierende Lit-Mannschaft.
Spätestens beim 26:17 (45.) durfte sich Schlusslicht Ahlener SG über einen Achtungserfolg freuen.
Lit Nordhemmern/Mindenerwald: Björn Gerling (1.-35. und 40.-60.), Bierbaum (35.-40.); Karsten Gerling, Witte (1), Hampel (3/1), Gartmann (8), Möhle (3), Beining (3), Kliver (3), Weber, Grädtke (2), Glöckner (3).
Torfolge: 4:4 (5.), 9:10 (20.), 14:13 - 14:14, 19:14 (35.), 26:17 (45.), 33:26.





















Sorry aber es ist langsam echt lächerlich.