Düsseldorf (mt/dpa). Die Nutzer des Nahverkehrs der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen sind nicht mehr so unzufrieden wie vor einigen Jahren. Das ist das Ergebnis einer regelmäßigen Infas-Befragung von gut 3000 Bahnkunden in NRW im Auftrag der Bahn. "Wir sind aus Sicht der Fahrgäste auf dem richtigen Weg", sagte Bahn-Regionalchef Heinrich Brüggemann am Mittwoch. Allerdings sei die Konkurrenz immer noch um etwa eine halbe Schulnote besser. "Das müssen wir neidvoll anerkennen", sagte Brüggemann. Das Angebot der Wettbewerber sei aber auch weniger komplex als das der Bahn.
Zu den verbesserten Werten beigetragen hätten das neue S-Bahn-Konzept und die neuen S-Bahnzüge. Das Platzangebot sei um 25 Prozent verbessert worden. Bei der "Zufriedenheit mit der letzten Fahrt" habe sich die Bahn um eine ganze Schulnote auf eine Zwei minus verbessert.
Mit der Pünktlichkeit seien 2007 noch mehr als 30 Prozent der Fahrgäste sehr unzufrieden gewesen. Bei der jüngsten Befragung im Herbst 2011 sei der Anteil derer, die der Bahn die schlechteste Note ausstellen, auf 12 Prozent gesunken. Der Anteil der sehr Zufriedenen sei im gleichen Zeitraum von 12 auf 40 Prozent gestiegen.
Beim Sitzplatzangebot sank die starke Unzufriedenheit von 25 auf 14 Prozent. Sehr zufrieden zeigten sich gut 30 statt früher nur 12 Prozent. Mit der Sauberkeit haperte es 2007 aus Sicht von 30 Prozent der Fahrgäste stark, inzwischen hätten nur noch 9 Prozent diesen Eindruck. Der Anteil der sehr Zufriedenen in Sachen Sauberkeit habe sich von 11 auf 33 Prozent verdreifacht.
Über die Unfreundlichkeit des Zugpersonals beklagten sich 2008 noch mit 45 Prozent fast die Hälfte der Kunden. Nun seien es nur noch 11 Prozent gewesen. Sehr zufrieden mit der Freundlichkeit des Personals zeigten sich gut 30 statt früher 20 Prozent. Auch die Unzufriedenheit mit Informationen über Verspätungen oder sonstige Abweichungen verringerte sich von 25 auf 11 Prozent. Der Anteil der sehr Zufriedenen mit der Informationspolitik habe sich im Gegenzug von 13 auf gut 30 Prozent verbessert.
Die Zufriedenheit habe sich auch bei den Bestellern des NRW-Nahverkehrs, den Verkehrsverbünden und der Landesregierung von der Drei minus auf eine Drei plus als Gesamtnote verbessert.
Man muss an jedem Bahnhof ewig warten bis der Anschlusszug kommt, weil der Fahrplan so schlecht gemacht ist.
Das Tarifsystem verstehen nicht einmal die eigenen Mitarbeiter.
Diese Kleinstaaterei mit den Verkehrverbünden in ganz Deutschland erinnert doch stark ans Mittelalter.
Es gibt für jeden Verbund ein eigenes Tarifsystem, das man nicht versteht.
Diese Verbünde bestellen Züge, die oft in keinem Maß den Anforderungen entsprechen.
z.B Warum hat der RE6 einen ganzen erste KLasse Wagen? Da sitzten immer nur wenig bis garkeine Fahrgäste.
Was allerdings an den privaten Eisenbahnunternehmen besser seien soll frage ich mich doch sehr?
Vielleicht sind es die etwas freundlicheren Farben, die die Fahrzeuge von innen und von außen haben.