Minden/Bielefeld (ski). Alle Hände voll zu tun haben die Pannenhelfer vom ADAC. Die Zahl der Fälle, in denen die Gelben Engel ausrücken mussten, habe sich im Vergleich zum Jahresmittel in den vergangenen Tagen mehr als verdreifacht, teilte der ADAC am Dienstag in Bielefeld mit. Schuld ist die sibirische Kälte.
Bis zu 500 Anfragen pro Tag laufen beim ADAC und den Vertragswerkstätten auf. Im Jahresmittel sind es sonst um die 160.
Aber auch 2011 gab es für die Gelben Engel einiges zu tun:
In OWL half der ADAC bei 70.000 Pannen (2010: 74.000).
Häufigste Ursache dafür, dass das Auto liegen blieb, war die Batterie. Im vergangenen Jahr mussten die Gelben Engel alleine in NRW deshalb 145.983 Mal ausrücken.
Und auch der Marder macht den Autobesitzern in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des ADAC zu schaffen: Um 19 Prozent im Vergleich zu 2010 stieg die Zahl der Marderverbisse an.
Aber nicht immer war ein Defekt am Auto oder ein Tier Schuld, wenn die Pannenhelfer gerufen wurden: 99.000 Autofahrer brauchten 2011 in Deutschland Hilfe, weil sie sich ausgesperrt hatten.
Ausführlicher bericht am Mittwoch im Mindener Tageblatt oder hier auf MT-Online.de
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