Hille (GB). Manche halten soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. für einen Segen, andere für einen Fluch. Beispielsweise Michael Schweiß, Bürgermeister der Gemeinde Hille.
In seinem Namen legte jetzt jemand im Internet auf Facebook eine Seite an – ohne sein Wissen oder seine Erlaubnis. In Beiträgen berichtet er angeblich persönlich über Privates, seinen Arbeitsalltag und seine Einstellung zu Mitarbeitern im Rathaus.
Der echte Michael Schweiß spricht von Verunglimpfung und der Verletzung von Persönlichkeitsrechten, wird ihm doch Alkohol im Dienst, Anmache einer Kollegin und einiges mehr unterstellt. "Ich habe meinen Anwalt vorgestern beauftragt, die Seite sperren zu lassen, und werde Strafanzeige gegen Unbekannt stellen", sagte der Bürgermeister am Donnerstag auf MT-Anfrage.
Ausführlicher Bericht am Freitag im Mindener Tageblatt und hier auf MT-Online.
Danke für die Anregung. Die von Ihnen angeregte Praxis hat sich leider als untauglich erwiesen, da die Mehrzahl der Leser-Kommentatoren auf MT-Online die eigenen Kommentare so nicht wiedergefunden hat. Die momentane Lösung ist sicherlich nicht perfekt aber mehrheitlich akzeptiert.
Mit freundlichen Grüßen,
Jan Henning Rogge, MT-Onlineredaktion