Bielefeld (nw). Es geht um bis zu 40 Millionen Euro, die Firmen, Hochschulen und Institute in OWL bekommen, wenn sie zu den Siegern im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gehören. Eine Jury entscheidet heute in Berlin darüber. Elf Finalisten sind unter 24 Wettbewerbsteilnehmern ausgewählt worden, die ihre Cluster-Strategie erläutern können.
Federführend für die Region ist die OWL-Marketing-GmbH, die sich erstmals an einem Spitzencluster-Wettbewerb beteiligt. Die regionalen Teilnehmer haben mehr als 30 Projekte eingebracht, die sie mit Hochschulen und Forschungszentren in Bielefeld und Paderborn umsetzen können. Die Realisierung dieser Projekte hat ein Investitionsvolumen von mehr als 70 Millionen Euro.
Es geht um sogenannte intelligente Produkte für künftige Märkte. Eine Besonderheit ist die spartenübergreifende Technik, um Produkte praxistauglich zu machen. Im Bereich intelligenter technischer Systeme gilt OWL bereits als starke Region. Die entwickelten Technologien und Methoden sollen auch kleineren mittelständischen Firmen Zugang zur Spitzenforschung ermöglichen. Ziel ist es, regionale Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.
Bekanntgabe durch Schavan
Dass sich 173 Partner aus der Region für dieses Projekt zusammengefunden haben, gilt als einzigartig. Am Donnerstag will Bundesforschungsministerin Schavan die Sieger des Wettbewerbs bekanntgeben, der zum dritten Mal stattfindet. Einzelne Teilnehmer bewerben sich zum dritten Mal. Das Ministerium lobt insgesamt 200 Millionen Euro aus.
An der Endausscheidung in Berlin nehmen sieben Teilnehmer von OWL-Marketing teil. Unter ihnen der Rektor der Universität Bielefeld, Gerhard Sagerer, Jürgen Gausemeier vom Heinz-Nixdorf-Institut Paderborn, Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL-Marketing, und Geschäftsführer Herbert Weber.
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