Minden-Lübbecke (mt/nas). Die Polizei warnt vor kriminellen Machenschaften beim Autokauf im Internet. Zwei versuchte Fälle wurden jetzt bekannt.
Dass Betrüger das Internet für ihre kriminellen Machenschaften nutzen, musste erst kürzlich auch eine Familie aus Minden erfahren, meldet die Polizei. Sie hatte jedoch noch Glück und konnte gerade noch rechtzeitig den Verlust von mehreren Tausend Euro verhindern.
Jetzt erstatteten sie Anzeige bei der Polizei und berichteten den Beamten von folgender Masche: Ein Auto aus einem Internetportal wird günstig zum Verkauf angeboten. Allerdings befindet sich der Wagen im Ausland. In diesem Fall in Dänemark.
Nach einem Kontakt per E-Mail mit dem vermeintlichen Käufer war man sich zunächst über den Kauf einig. Außerdem sicherte der Mann auch den reibungslosen Transport des Autos nach Deutschland zu. Allerdings verlangte der Anbieter zuvor einen Liquiditätsnachweis von der Familie.
Dazu sollte zunächst einem Angehörigen des Käufers die Kaufsumme über die Western Union Bank überwiesen werden. Anschließend sollte das so genannte "Money-Transfer-Protokoll" als Beleg dem Verkäufer nach Dänemark per Mail übersandt werden.
Der Trick: Der vermeintliche Verkäufer manipuliert das Dokument unter anderem mit falschen Personalien und gibt sich so bei der Bank als Empfänger des Geldes aus. Sein falscher Ausweis dient ihm dabei als Legitimation. Der gutgläubige Käufer hört danach von dem Mann nichts mehr, den Wagen sieht er nie, und sein Geld ist weg.
Am heute Morgen meldete sich noch ein weiterer Kaufinteressent bei der Mindener Kripo. Er hatte ebenfalls im Internet ein verlockendes Fahrzeugangebot entdeckt. Da ihm die Kaufmodalitäten jedoch suspekt erschienen, suchte er Rat bei den erfahrenen Beamten. Diese klärten den Mann schnell auf.
stehenden Code hier ein*: