Minden (sk). Der Mindener Bahnhof wurde am Samstag erneut zur Drehschreibe rechtsradikaler Demonstrationsreisender. Aus diesem Grund hatte die Bundespolizei ihre Präsenz vorsorglich verstärkt.
Nachdem das Bundesverfassungsgericht kurzfristig eine Demonstration von Rechtsextremen in Dortmund für zulässig erklärt hatte, war die Szene am Samstag erneut auf Achse. Laut der Polizei waren am Samstagmorgen gegen 10.30 Uhr rund zehn Neonazis aus dem Mindener Bereich in den Zug nach Dortmund gestiegen. Weitere 80 Demonstrationsteilnehmer aus dem Raum Hannover und dem Landkreis Schaumburg nutzten den Mindener Bahnhof zum Umstieg. Gewaltsame Aktionen blieben trotz der Präsenz einschlägig vorbestrafter Mitglieder der Szene aus.
Insgesamt 460 Neonazis hatten an der Kundgebung in Dortmund teilgenommen. Auch beim Rückreiseverkehr am Abend blieb es am Mindener Bahnhof ruhig. Gegen 18.30 Uhr kamen die ersten Teilnehmer zurück und wurden von der Bundespolizei direkt an der Zugtür in Empfang genommen und zu den Anschlusszügen begleitet.























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