Minden-Lübbecke (mt/cst). Am Tag der Einschulung der I-Dötze hat die Polizei in Minden-Lübbecke verstärkt Geschwindigkeitsmessungen an Grundschulen vorgenommen. Dabei wurde laut Polizei ein Autofahrer an der Grundschule an der Varler Straße in Rahden-Verl mit einer Geschwindigkeit von 111 Kilometern pro Stunde erfaßt. Ein weiterer Autofahrer wurde an gleicher Stelle mit 104 Kilometern von den Beamten des Verkehrsdienstes gemessen. Beiden Fahrern droht nun ein Bußgeld von 480 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie vier Punkte in Flensburg.
Auch in Minden nahmen die Polizisten der Direktion Verkehr die Autofahrer rund um die Grundschulen intensiv unter die Lupe. An der Hohenstaufenschule stoppten sie in der dortigen 30-ziger Zone einen Pkw-Fahrer mit 64 Kilometern pro Stunde. Da er mehr als doppelt so schnell als erlaubt fuhr, erwartet ihn nun eine Geldstrafe von 125 Euro und drei Punkte in Flensburg. Außerdem droht die Abgabe seines Führerscheins für vier Wochen.
Insgesamt meldeten die Beamten bei ihren gezielten Kontrollen zum Schulanfang im Kreis Minden-Lübbecke 13 Anzeigen sowie 35 Verwarngelder wegen verschiedenster Geschwindigkeitsverstöße. Rund 2.900 Kinder hatten am Dienstag ihren ersten Schultag. Zum Schutz der Erstklässler, aber auch für alle anderen Schüler, bittet die Polizei die Autofahrer im Mühlenkreis eindringlich um eine vorsichtige Fahrweise. Neben diesem Appell kündigen die Ordnungshüter die Fortsetzung ihrer Kontrollen an.