Minden (mt/dpa). Die Feuerteufel haben mittlerweile mindestens zehnmal zugeschlagen: Eine neuerliche Serie von abgefackelten Autos hält die Polizei im ostwestfälischen Kreis Minden-Lübbecke in Atem. Ende Juli hatten die Brandstiftungen begonnen, am vergangenen Wochenende schlugen die Täter erneut zu. In Porta Westfalica ging ein Auto in Flammen auf, in Bad Oeynhausen waren es zwei Wagen und im Nachbarort Vlotho ein weiterer. Eine heiße Spur gebe es nicht, "alles ist offen", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Unklar sei auch, ob es sich jeweils um den- oder dieselben Täter handele.
Bereits Ende Juli nach mehreren gelegten Bränden innerhalb einer Woche hatte die Polizei eine Ermittlungskommission "Feuer" eingerichtet. Die Fahrzeuge - darunter Wohnwagen, Zugmaschinen Sattelauflieger und Pkw - brannten oft völlig aus. Bei der ersten Serie wurde auch ein früheres Asylbewerberheim angesteckt. Weil die Brandstiftungen in die Nacht- oder die früheren Morgenstunden fallen, erhoffen sich die Ermittler Hinweise von "Frühaufstehern": Zeitungsboten, Hundehalter und Angler seien gebeten, der Polizei Verdächtiges mitzuteilen, hieß es in einer Polizeimitteilung.























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