Minden (lkp). Im Kampf gegen die Windmühlenflügel des Kammerzwangs hat Dominik Storr am Mittwoch einen Achtungserfolg erzielt. Bevor das Verwaltungsgericht ein Urteil fällt, muss die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld erst Auskunft über ihre aus Mitgliedsbeiträgen finanzierten Rücklagen und deren Verwendungszwecke geben.
Das zumindest konnte der Vertreter der Industrie- und Handelskammer in der ersten mündlichen Verhandlung nicht. Er könne keine Zahlen nennen, diesen Einblick habe nur die Geschäftsführung. Damit gab sich die VII. Kammer nicht zufrieden.
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Jedes ordentlich geführte Unternehmen / Verein muß detailliert Rechenschaft ablegen über Einnahmen und Ausgaben. Nur diese IHKn -als einzige in diesem Staat- glauben, sie kämen daran vorbei. Schon allein das ist eine Frechheit. Wo kommen wir denn eigentlich hin?