Das beobachte ich seit Jahren. Und das geschieht weithin von denen, die Züchtigung von Kindern als Verstoß gegen die Menschenwürde anprangern. Der Unterschied, wenn Züchtigung so angewandt wurde, wie es früher der Fall war, geschah es, um Kindern zurecht zu helfen und war das äußerste Mittel. Mobbing sucht Menschen vor der Öffentlichkeit unmöglich zu machen, bis hin zur Tötung, wie schon geschehen.
Es gibt keinen vollkommenen Menschen. Je mehr die Moral heute sinkt, desto leichter bei einem Menschen, den man im Visier hat, um einen Angriffspunkt zu finden. Dem gibt man einen negativen Klang und das wird über die Medien hochgespielt, mitunter etwas fragwürdig hinzugetan.
Das Motiv für die ganze Prozedur ist in der Regel Neid. Das alles zählt heute noch zur Menschenwürde. Die Menschheit ist weithin grausamer und rabiater geworden, als ich es noch vor gut 80 Jahren, zumindest im ländlichen Bereich, erlebt habe.
Nur drei Beispiele für viele: Von einem Jungen, einem Mädchen gegenüber handgreiflich zu werden, galt als feige. Und das wollte doch kein Junge sein. Rauferei unter Jungen endete, wenn der Gegner wehrlos war. Fußball war noch fair; und doch in der Schule als zu rau verpönt. Wer so spielte, wie heute ein Profi, wurde in der eigenen Mannschaft angesehen, als könne er nicht spielen. Ja, das Fußballspiel, wie ich es auch erlebt habe, konnte aus Feinden Freunde machen.
Herbert Kroll
Rütliweg 5c,
Minden

















stehenden Code hier ein*: