In den Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Kassen der Städte und Gemeinden leer! Von daher hatte die Gründung eines Wasserbeschaffungsverbandes durchaus Vorteile.
Im Jahre 2009 haben wir auf dem Versorgungsgelände Holtrup-Uffeln die Stadtwerke Vlotho, Stadtwerke Porta und den Wasserbeschaffungsverband kreisübergreifend.
Selbst wenn dessen Wasserpreis gegenüber den zwei Stadtwerken billiger ist, ist es doch eine Milchmädchenrechnung. Denn die Mitglieder des Wasserbeschaffungsverbandes haben bei der "Zwangsmitgliedschaft" die Satzung und Wasserbezugsordnung (das Kleingedruckte) akzeptiert. Was im Klartext bedeutet, dass der Grundstückseigentümer für sämtliche Kosten und Arbeiten bis zur Wasseruhr haftet (zum Beispiel bei Rohrbrüchen).
Bei den Stadtwerken hingegen ist der Service bis zur Uhr kostenlos. Ferner ist der Härtegrad 4 nicht gerade berauschend, was wohl gut fürs Herz (Kalk), aber schädlich für die Schilddrüse ist.
Außerdem sind die Stadtwerkemitarbeiter besser ausgebildet. Durch die Auflösung des Wasserbeschaffungsverbandes könnten die anderen Stadtwerke den Wasserpreis sicherlich günstiger beziehen, was auch solidarisch wäre.
Udo Berg
Fröbelweg 2
Porta Westfalica

















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