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02.02.2012
Wir verprassen die Geschenke der Natur

Betr.: Klimawandel

Kürzlich entdeckte ich im Internet, die Seite Bio–Wasserstoff. Hier wird für eine Umkehr unserer bisherigen Verbrauchsgewohnheiten geworben. Die Probleme mit CO2, Feinstaub usw. sollen mit Bio Wasserstoff zu beheben sein. Durch den gewaltigen Verbrauch an fossilen Brennstoffen, werden auch gewaltige Mengen an klimaschädlichen Stoffen freigesetzt. Unsere Erde soll vor 16,4 Mrd. Jahren entstanden sein.

Vor 300 Millionen Jahren, im Carbon, haben sich durch die Kraft der Sonne die gewaltigen Vorräte an Kohlen, Erdöl, Erdgas usw. gebildet. Ursprung war grüne Masse in sumpfigen Gelände. Wir verprassen diese Geschenke der Natur, bezogen auf die lange Zeitspanne, in nur wenigen Minuten!

Der Klimawandel ist nicht mehr zu übersehen. Als Hitler in Russland 1941 einfiel, verlor er durch den kalten Winter über 100.000 Mann durch Erfrierungen der Gliedmassen, die amputiert werden mussten. Es war kein Ruhmesblatt des Generalstabes ,der unsere Soldaten mit Fusslappen in den Knobelbechern ins Verderben schickte! Damals betrugen die Temperaturen in Moskau –30 Grad und mehr, heute liegt sie bei 0 Grad.

Dipl. Ing. Karl-Heinz Tetzlaff schlägt die Herstellung von Wasserstoff aus Pflanzen aller Art vor. Nach seiner Meinung ist das die billigste Art die Probleme mit Öl und Energie zu lösen und zwar ohne die Nachteile der bisherigen Klima - und Energiepolitik. Er möchte das vorhandene Gasnetz hierfür nutzen. Der Transport der Strommengen die in Nord und Ostsee erzeugt werden, erfordert riesige Hochspannungstrassen. Dieselbe Energiemenge lässt sich durch eine 40 cm Rohr transportieren in Form von Gas. Die Besitzer dieser Erdgasnetze werden sich dagegen erheblich zur Wehr setzen. Auch gib es nach der Verlegung einer neuen Erdgasleitung durch die Ostsee Verträge mit Russland die eingehalten werden müssen.

Ich kann nur jedem empfehlen sich selbst mal die Zeit zu nehmen und sich über Google Bio–Wasserstoff  im Internet schlau zu machen. Es wird höchste Zeit das wir uns selbst um die Energiewirtschaft kümmern, auf unsere Politiker kann man sich nicht mehr verlassen!

Kurt Böcker
Päpinghauser Str. 40
Minden

Dokumenten Information
Copyright © Mindener Tageblatt 2012
Dokument erstellt am 02.02.2012 um 15:16:54 Uhr

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