Man mag es kaum glauben und kann es mittlerweile nicht mehr hören! Da fordern die CDU Lokalgranden im Artikel "Auch Landrat steht nicht unter Naturschutz" Solidarität für Christian Wulff und reden diffus von Menschenhatz auf unseren Bundespräsidenten?
Soviel vom Selbstverständnis und Stallgeruch einer Partei, die nicht begreifen will, dass Vorteilsnahme im Amt, ständiges Anlehnen am großen Geld der Freunde und Gönner, kein Kavaliersdelikt und somit keine zu vernachlässigende Kleinigkeit in der Amtsführung eines Ministerpräsidenten und heutigen Bundespräsidenten darstellt.
Die Protagonisten des Schmierentheaters fühlen sich getroffen und getäuscht. Anstatt die Gründe für diese Schmach beim Verursacher festzumachen. Nein, es müssen Verschwörungstheorien und Vermutungen herhalten, damit das eigene Weltbild, welches den guten Christian beschwört, nicht aus den Fugen gerät!
Herr Wulff ist kein Vorbild für eine saubere Amtsführung, da er Privates und Dienstliches nicht zu trennen vermag. Sein Wort und sein jetziges Amt sind durch sein Verhalten schwer beschädigt worden. Er sollte sich und uns mit einem mannhaften Rücktritt erlösen. Dieses ausgesprochen ist kein Affront gegen die CDU oder die politische Klasse insgesamt, sondern ein Akt des Anstandes, um der Politikverdrossenheit in unserer Demokratie zu begegnen und vorzubeugen. Um es mit den Worten von Steffen Kampeter zu sagen: "Auch ein Bundespräsident steht nicht unter Naturschutz"! Schnäppchenjäger und Vorteilsnehmer, die im dunklen munkeln, gehören nicht ins höchste Amt unseres Staates und damit auf der Stelle ausgemustert!
Rolf Christoffer
Ginsterweg 1, Petershagen

















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