Wieder mal möchte ich mich zu dem Thema Ladenöffnung melden. Dass das Ladenöffnungsgesetz neu überdacht werden soll, kann ich nur begrüßen. Hier kann nur ein neues Gesetz die Beschäftigten im Einzelhandel schützen. Einkaufzeiten in der Woche Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, Samstag von 8 bis 18 Uhr würden völlig ausreichen. Sonntagöffnungen sollten ganz verboten werden, auch für Bäckereien und Blumengeschäfte.
Das Ladenöffnungsgesetz sollte eigentlich Arbeitsplätze schaffen, was es aber meiner Meinung nicht getan hat. Vollzeitkräfte schwinden, 400-Euro-Kräfte sind gefragt. Altersarmut voraus gesagt, denn für die Rente bleibt da nichts übrig. Immer weniger Personal bei längeren Öffnungszeiten das muss ein Ende haben. Denn höhere Umsätze gibt es dadurch nicht, es verlagert sich nur.
Der Kunde kann sein Geld nur einmal ausgeben. Kleine Betriebe bleiben auf der Strecke. Ich hoffe für die Beschäftigten im Einzelhandel, dass die Politiker die Ladenöffnungszeiten einschränken werden. Nicht nur in NRW sondern in ganz Deutschland.
Ulla Schünke
Minden
ullaschuenke@web.de



















Aber es muss auch scheinbar Leute geben, die 7 Tage/Woche von 8-18 Uhr arbeiten müssen, ohne einen freien Tag zu haben, an dem sie einkaufen könnten.
Ich musste früher auch nicht nackt und hungrig durchs Leben gehen, nur weil die Läden um 18 Uhr/Samstags um 13 Uhr geschlossen haben.
Da merkwürrdig ist nur, das viele von denen die für längere Öffnungszeiten plädieren, gleichzeitig die sind die Samstags und Sonntags "ausschlafen" müssen und danach gemütlich mit der Familie "shoppen" gehen wollen. Blöde wäre es nur wenn der Partner dann arbeiten muss. Aber das würde ja garnicht gehen.
Ein Satz noch zum verkaufsoffenen Sonntag
Wieviel Leute wohl zum "Shoppen" kämen, wenn es nicht ein ausgiebiges Rahmenprogramm gäbe.
Aber auch bei den Öffnungszeiten gilt wohl das Prinzip:
Lieber heiliger Florian verschon mein Haus, steck andere an....