Der SPD Ortsverein Minderheide sah sich durch die jüngste Entwicklung auf Minderheide, den Bau eines Schweinemaststalles für bis zu 2000 Schweinen in der Nähe von Wohnsiedlungen, veranlasst, an die Parteigliederungen einen Antrag zu stellen, der sich mit der Problematik der Massentierhaltung an sich, aber ganz speziell in diesem Fall mit den Gesetzesregelungen zum Bau der Stallungen in der Nähe von Wohnsiedlungen, zu befassen.
"Ganz besonders in diesem Fall," so der Ortsvereinsvorsitzende Hans-Jürgen Wolff werde deutlich, dass die Gesetzesregelungen und Bestimmungen nicht mehr den Gegebenheiten entsprächen. Was vor Jahren noch möglich war, ohne das die Nachbarschaft Beeinträchtigungen hinzunehmen hatte, sei durch die immer größer werdenden Ställe und deren Auswirkungen, gerade in der Nähe von Wohnsiedlungen nicht mehr zeitgemäß und hinnehmbar. Obwohl alle Grundlagen, wie Flächennutzungsplan Bebauungsplan und Bundesimissionsschutzverordnung keinen Verstoß gegen das Vorhaben hergäben, sei ein solcher Maststall in unmittelbarer Nähe eine Belastung für die Anwohner in Minderheide, Hahlen und Bärenkämpen. Hier müsse unbedingt nachgebessert werden und die gesetzlichen Regelungen den Gegebenheiten angepasst werden. Das sei der Anlass gewesen, diesen Antrag an die Parteigliederungen zu stellen, damit darauf hingewirkt werden könne Gesetze zu schaffen, die auf Dauer ein Nebeneinander gewährleisten. "Zum einen sollte die Massentierhaltung anders geregelt werden, im Sinne einer tiergerechten Aufzucht und damit kleinere Einheiten und zum anderen die technischen Anforderungen und baugesetzlichen Regelungen geändert werden," so Hans-Jürgen Wolff weiter, "sonst wird es in Zukunft nicht nur in Minderheide zu Protesten kommen."









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