"Das kulturelle Leben auf der Minderheide muss erhalten bleiben. Bürgerliches Engagement ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je, es darf nicht durch geänderte strukturelle Maßnahmen zerstört werden. Wir haben schon durch die Schließung der Grundschule einen festen Bestandteil des Zusammenlebens und des Zusammenhaltes verloren," so der alte und neue Vorsitzende Hans-Jürgen Wolff des SPD Ortsverein Minderheide. Hans-Jürgen Wolff ist seit 1994 Vorsitzender der SPD in Minderheide und engagiert sich mit den Vorstandskollegen nicht nur um politische Belange des Stadtbezirkes, sondern auch darum, alle Vereine in der Kulturgemeinschaft Minderheide zusammenzuhalten und das kulturelle Leben zu fördern. Mir ihm zusammen wurden als stellvertretende Vorsitzende Detlef Reh (in Abwesenheit) und Heiner Meyer bestätigt. Als Kassierer wurde Volker Schmidt wieder gewählt. Als Beisitzer wurden im Amt bestätigt: Klaus Kruschel, Heinz-Günter Mahnberg, Hans-Günther Waltke, Klaus Mauritz, Olaf Wortmann, Gesine Heuke-Bohn, Heinz-Werner Borgmann.
Als Delegierte für den Stadtverband wurden gewählt: Klaus Kruschel, Klaus Mauritz, Heiner Meyer, Detlev Reh, Volker Schmidt, Hans-Jürgen Wolff, Heinz-Werner Borgmann und Heinz-Günther Waltke,
Den Ortsverein vertreten bei Unterbezirksparteitagen: Heinz-Günther Waltke, Volker Schmidt, Detlev Reh und Günter Landhofer.
Im erweiterten Stadtverbandsvorstand vertritt Hans-Jürgen Wolff den Ortsverein.
Auf die Aktivitäten des letzten Jahres eingehend, erinnerte Hans-Jürgen Wolff an die Anträge des Ortsvereins an den Stadtverband und den Unterbezirk zur Weserversalzung und zu Aufschlussbohrungen von Gaslagerstätten im Minden- Lübbeckerland.
Bei beiden Sachverhalten dürfe man sich nicht der Großindustrie beugen, die nur Gewinnstreben in den Vordergrund stelle und der Bevölkerung die Zustimmung mit Verlust von Arbeitplätzen (Weserversalzung) oder Versorgungsengpässen und Verteuerung der Energiepreisen (Gasaufschlussbohrungen) abringen wollten. Gefährdung von Lebensgrundlagen wie Trinkwasser dürften nicht zur Diskussion stehen, machte er mit Hinweis an die Landesregierung deutlich.
"Durch den Verkauf der ehemaligen Grundschule Minderheide an die FES ist der Bestand des Backhauses, der Webgruppe und der Heimatstube gefährdet," so der Vorsitzende. "Es sollte möglich sein, im Stadtbezirk entsprechende Räumlichkeiten für die Heimatstube und die Webgruppe zu finden. Für das Backhaus, das aus dem kulturellen Leben von Minderheide nicht wegzudenken sei, nicht zuletzt durch das Engagement der Backgruppe, könnte sich auf den jetzigen Gelände ein Lösung abzeichnen. Wir, das heißt: Stadtverordneter, Ortsvorsteher und Kulturgemeinschaftsvorsitzender, werden uns vehement für den Erhalt einsetzen, damit das kulturelle Leben auf der Minderheide nicht stirbt".


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