Bielefeld (jhr). Überfüllte Hörsäle, Wartelisten für Seminare, schlechte Studienbedingungen - nicht an den Bielefelder Hochschulen. An der Fachhochschule und der Universität in Bielefeld bleibt man gelassen. "Es gibt deutlich mehr Studenten in Deutschland", sagt Ingo Lohuis, Pressesprecher der Bielefelder Universität. 167000 mehr als 2010 seien es in diesem Jahr gewesen, ein Zuwachs von 7,5 Prozent.
Dieser Anstieg ist jedoch geplant. "Das ist politischer Wille", erklärt der Pressesprecher: "Der Bund bringt massiv Geld an die Hochschulen, zunächst mit dem Hochschulpakt I, jetzt mit dem Hochschulpakt II, um die Zahl der Studierenden zu erhöhen. Wie Universitäten und Fachhochschulen damit umgehen, bleibt ihnen in NRW selbst überlassen.
Kommt 2013 der doppelten Abiturjahrgang an die NRW-Unis, wird die Universität Bielefeld rund 1900 zusätzliche Plätze schaffen. "Wir werden 2013/2014 massiv ausbauen und diese Kapazität etwa vier Jahre halten", sagt Ingo Lohuis. Bei einer Regelstudienzeit von vier Jahren müsste dann der Doppel-Abi-Jahrgang die Hochschulen wieder verlassen.











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