Der Spieler steuert dazu das Gefährt durch verschiedene, in viereckige Felder gegliederte Teile des Städtchens "Molar Creek". Dabei sollte er Felder, unter denen sich Maulwürfe verbergen, tunlichst vermeiden, um keinen Schaden zu nehmen. Da das Buddelmobil jedoch auch beeinträchtigt wird, wenn man an Stellen gräbt, an denen sich kein Maulwurf verbirgt, wollen die Spielzüge gut überlegt sein.
Dabei helfen Zahlen, die die Anzahl der detonierenden Tiere unter den angrenzenden Feldern angeben. Die Parallelen zum Klassiker "Minesweeper" sind nicht zu übersehen. Eine Aufwertung gegenüber dem Vorbild erfährt "Mole Control" zum einen durch seine niedliche Gestaltung inklusive netter Hintergrundgeschichte, zum anderen durch Artenvielfalt bei den Maulwürfen.
Farbige Exemplare können nämlich nach dem Ausgraben für eigene Zwecke verwendet werden. Sie verraten beispielsweise die Positionen ihrer Artgenossen in einem bestimmten Bereich oder sorgen für deren unterirdische Neuorientierung.
Die sehr dem englischen Originalwortlaut verhaftete Übersetzung erweist sich insgesamt als vernünftig. Allerdings beharrt das Spiel auf dem französischen "continuer" anstatt "weiter".
Sehr lästig ist dagegen ein für sich genommenes Randdetail: Wer nicht gerade seine Spielkarriere mit "Mole Control" beginnt, dürfte darauf konditioniert sein, hinter einem penetrant blinkenden Brief-Icon dringende Neuigkeiten zu erwarten. Anders hier. Als Kuriosum lässt sich noch verbuchen, dass das Symbol auf ein Tagebuch verweist. Nahezu unverzeihlich indessen, dass es einfach nicht mit dem Blinken aufhören will und dadurch gehörig ablenkt. Dennoch: als netter Puzzler durchaus empfehlenswert (ca. 6 Euro).
http://www.molecontrolgame.com/
stehenden Code hier ein*: