Der Regisseur Juan Carlos Fresnadillo ist in seinen Filmen auf der Suche nach dem Ursprung der Angst. Auch "Intruders" ist alles andere als eine platte Horrorshow.
Fresnadillo erzählt seinen Thriller mit klassischen Mitteln. In einer regnerischen Nacht starrt der kleine Spanier Juan in die Dunkelheit. "Dass du mir jetzt nicht von Monstern träumst", sagt seine Mutter. Die Katze ist noch draußen. Sie miaut herzzerreißend. Das Fenster steht offen, der Vorhang weht unheilvoll. Es tropft von der Zimmerdecke mitten in Juans Gesicht hinab, ein düsteres Kapuzenmonster erscheint. Es kommt immer näher. Juan schreit. Verzweifelt versucht seine Mutter, den Geist, der Juan plagt, mithilfe des Pfarrers Antonio (Daniel Brühl) zu bannen.
In England hat die zwölfjährige Mia ähnliche Horrorvisionen. Im Astloch eines alten Baumes findet sie die Geschichte eines Geists ohne Gesicht, der sich das eines Kindes zu eigen machen will. Ihres! Erst glauben ihre Eltern, sie träume nur schlecht. Aber eines Nachts sieht ihr Vater John (Clive Owen), wie der Eindringling sich ihrer Tochter bemächtigen will. Die Panik greift auf die Erwachsenen über (Carice van Houten als Mias Mutter Susanna).
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