Kia schlägt brasilianische Töne an / Gutes und vollwertiges Fahrzeug zu knackigem Preis
VON GÜNTER HOFFMEISTER
Frankfurt (nw). Rio - was verbindet man alles mit dem klangvollen brasilianischen Namen: weiße Strände, schöne Frauen, rassig-bunter Karneval, quirliges Leben. Alles lässt sich natürlich nicht eins zu eins auf ein Auto und in diesem Fall auf den neuen Kia Rio übertragen. Aber schöne Aus- und Ansichten passen gut zu ihm.
Seine keilförmige Linienführung ist formschlüssig. Die Fensterflächen sind groß genug. Nur der Fahrer hat ein wenig unter der eingeschränkten Übersichtlichkeit (dem Design geschuldet) zu leiden. Erfreulich, dass Kia aber Parksensoren anbietet, um Schrammen am Blechkleid zu vermeiden. Die Heckpartie ist ebenfalls stimmig und erinnert ein ganz klein wenig an einen Seat. Das Stauvolumen des Kofferraumes (die Lehnen lassen sich geteilt umklappen) bewegt sich auf Durchschnittsniveau - 288 Liter.
Gute Nachrichten kommen auch aus dem Inneren des Kia Rio. Das Raumangebot ist gut, sowohl vorne als auch hinten. Und der Zustieg hinten klappt ohne umständliche Verrenkungen. Bei der Bedienungsergonomie bekommt der fesche Rio ebenfalls ein Gut. Allein die Einstellung der Klimaanlage erscheint nicht immer schlüssig. Und wenn alle Platz genommen haben, fällt das einhellige Urteil: gut verarbeitet, Kunststoff ja, aber man merkt es nicht sofort. So soll es sein, denn Kia hat niemanden Geringeres im Auge als den Polo vom VW-Konzern. Und dass Kia sein Geschäft gut macht, dafür gab es kürzlich sogar Lob von VW-Chef Martin Winterkorn persönlich, der die Koreaner als "gefährlichsten Wettbewerber" bezeichnet.
Und Kia zeigt auch bei der Motorisierung, dass es sein Handwerk versteht und wie ernst die Koreaner den europäischen Markt nehmen. Der kleine, sehr laufruhige 1.4-l-Diesel (mit Turbo) ist ein gutes Beispiel dafür. Von der Leistung (90 PS) passt er prima in den erforderlichen Alltagsrahmen und von seinen Manieren auch. Sein Drehmoment von 220 Newtonmetern wird sehr früh bereitgestellt (ab 1.750 U/min) und der Verbrauch mit 4,3 Liter angegeben. Den Wert haben wir nicht erreichen können. Aber je nach Fahrweise pendelte sich der Verbrauch bei sechs Litern ein. Weniger zu erreichen ist ohne Probleme möglich. Das Start-Stop-System ist leider nur für den kleineren Diesel (75 PS) lieferbar.
Letzte Stationen auf der Rio-Reise sind Fahrverhalten, Komfort und Preis. Gute Handlichkeit, wirksame Bremsen sind ihm zu eigen. Mehr Feinschliff wünschen wir uns bei Lenkung und Fahrwerksabstimmung. Bleibt noch der Preis: Los geht es bei 9.990 Euro. Ach so, inklusive sieben Jahre Garantie.
Bad Oeynhausen (PeSt/red). Auf der Bundesstraße 61 in Bad Oeynhausen ist am Mittwochnachmittag ein Fußgänger lebensgefährlich verletzt worden. Nach... mehr
Minden (mt). Die Polizei NRW will für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen, deswegen werden vorgesehene Geschwindigkeitsmessungen vorab bekannt... mehr
Der Mann war um 20.50 Uhr mit seiner Honda in der Gemarkung Bohnhorsterhöfen auf der Kreisstraße 21 aus Bohnhorst kommend in Richtung Hille unterwegs.... mehr
Und der war hochverdient, wie Trainer Mathias Kummer fand: "Der einzige Kritikpunkt war, dass wir nicht höher gewonnen haben." Jetzt haben er und... mehr
Nach dem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2010 sind für die Stadt Porta Westfalica langfristig nur noch vier Schulen vorgesehen. Weiter sieht der Beschluss... mehr
Tobias Kahnert nennt das "Willkür", Helmut Kruse, Leiter des Bürgerbüros verbittet sich diese Anschuldigung: "Wir müssen immer ein aktuelles Foto... mehr
Gestern zogen im Bürgerbüro der Grünen in der Brüderstraße die Initiatoren Bilanz ihrer sechswöchigen Unterschriftensammlung. Mit ihr wollten sie... mehr
Der Kammerchor Porta Westfalica wurde im Jahr 1988 von dem jetzigen Leiter Georg Kindt gegründet. Zunächst war es ein reiner Projektchor für Lehrer... mehr
Der Mann war um 20.50 Uhr mit seiner Honda in der Gemarkung Bohnhorsterhöfen auf der Kreisstraße 21 aus Bohnhorst kommend in Richtung Hille unterwegs... mehr
Hille (mt/uv). "Prag ist eine Reise wert", so die einhellige Meinung der CDU-Frauenunion Hille. Sie besuchte bei einer fünftägigen Bildungsreise die... mehr
Die Maimesse ist noch eine echte Innenstadtkirmes mit über 165 Schaustellern und Markthändlern, die durch ihre Mixtur aus kleinen, engen Gassen... mehr
"Das Mittelalter ist für mich die Suche nach der Grundlage unserer Kultur", sagt Herbert Althaus aus Hagen. "Und die Neugier: Wie haben die Menschen... mehr
stehenden Code hier ein*: