Ihn gibt es nur als Kastenwagen für gewerbliche Kunden. Er leistet 60 PS, erreicht 130 km/h und kommt auf eine Reichweite von 170 Kilometern. Das zweite elektrische Modell, das noch im Novembere auf den Markt komm, wird nach Angaben von Renault-Deutschlandchef Achim Schaible die Stufenhecklimousine Fluence. Sie entwickelt 95 PS, erreicht 135 km/h und soll mit ihren Lithium-Ionen-Akkus bis zu 185 Kilometer pro Batterieladung schaffen.
Wenige Wochen nach dem Fluence startet der futuristische Twizy. Als Zwitter ist der Zweisitzer mit vier Rädern und der Silhouette eines Motorrades in erster Linie für den Stadtverkehr konzipiert. Die Basisversion dürfen bereits 16-Jährige mit einem Führerschein der Klasse S für Kleinkraftfahrzeuge fahren. Es wird den Twizy mit bis zu 20 PS und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 75 km/h geben. Als maximale Reichweite gibt Renault 100 Kilometer an.
Die wichtigste elektrische Neuheit ist allerdings der Zoe, der im Herbst starten wird. "Das ist unser erstes Elektroauto, mit dem wir auch bei Privatkunden größere Stückzahlen erwarten", sagt Schaible mit Blick auf den Kleinwagen im Format des Clio. Als reines Elektroauto entwickelt, soll der Wagen 82 PS aufweisen und bis zu 160 Kilometer weit kommen, bevor die Akkus aufgefrischt werden müssen.
Das Besondere: Man kann die E-Modelle kaufen oder leasen. Neben dem Kaufpreis müssen die Kunden die Lithium-Ionen-Akkus zum Pauschalpreis ab 86 Euro pro Monat mieten. Der Fahrzeugpreis beginnt beim Kangoo bei 23800 Euro. Der Fluence kostet ab 25690 Euro. Die Mietverträge für die Batterien umfassen Serviceleistungen, die im Falle einer "Energiepanne" für schnelle Hilfe sorgt sowie eine funktionstüchtige Batterie über den Mietzeitraum garantiert.
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