Seit vergangenen Sommer ersetzt der aus dem Mazda3 bekannte 1,6-Liter-Turbodiesel mit der Kraft von 90 Pferdestärken das bisherige 1,4-Liter-Aggregat, das mit 68 PS nicht mehr auf der Höhe der Zeit war. In der Tat: Das mit wartungsfreiem Partikelfilter bestückte neue Triebwerk ist eine Wucht in puncto Fahrspaß und Umweltgewissen: 4,6 Liter Durchschnittsverbrauch signalisiert nach den Testrunden der Bordcomputer. Und das ohne Helferlein wie Start-Stopp-Automatik oder Spielereien wie eine Schaltpunktanzeige. Dabei zeigt sich der genügsame und selbst im kalten Aggregatzustand kaum vernehmbare Diesel angenehm durchzugsstark. Schon bei 1750 Umdrehungen liefert er sein Maximum ab. Das spürt der Pilot, wenn er etwa aus dem unteren und mittleren Drehzahlbereich zu Zwischenspurts ansetzt. Zum positiven Gesamtbild gesellt sich die knackig kurze Übersetzung. Allenfalls einen sechsten Gang habe ich beim Autobahnausflug vermisst.
Fazit: Der Mazda2 ist ein rundum solider, moderner Kleinwagen. Er bietet gute Variabilität, praktische Staufächer und einen wohlig-luftigen Innenraum. Alle Sicherheitselemente (inklusive ESP) sind vorhanden. Und auch in Sachen Verarbeitungsqualität zählt der Japaner zu den Klassenbesten.
Technische Daten - Mazda2, 1,6 Diesel
1.6-l-Turbodiesel mit Common-Rail, 90 PS, max. Drehmoment: 212 Nm bei 1750 U/min, EU 4, Rußfilter. Testverbrauch: 4,6 l (Werk: 4,2 l), CO2-Ausstoß: 112 g/km, 5 Gänge
Maße: Länge: 3,88 Meter, Radstand: 2,49 Meter, Gewicht: 1030 kg, Zuladung: 510 kg. Tank: 43 l.
Bis auf Klimaanlage hat die Basisversion alles Wichtige an Bord. Der Einstieg beginnt bei 11 950 Euro, Diesel ab 17 650 Euro.
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