Blue Eagles gewinnen Hauptrennen beim 13. Weserdrachen-Cup / Partystimmung beim Wassersportspektakel
Seine blauen Adler machten ihrem Ruf als Favorit alle Ehre und drückten der 13. Regatta um den Weserdrachen-Cup sportlich den Stempel auf. Das ambitionierte Team um Mannschaftskapitän Kalle Glässer gewann sowohl Lang- wie auch Kurzstrecke mit deutlichem Vorsprung. Und so wurden sie bei der Siegerehrung vor dem Bootshaus der KSG Minden ausgiebig von den anderen Paddlern gefeiert.
Für die Sieger hatte sich die gestern am späten Nachmittag Paddel- und Partygemeinde noch spontan etwas Besonderes ausgedacht: Das Spalier der Drachenbootfahrer verlängerte sich Meter um Meter, schlängelte sich durch die Zuschauer und kniete zu guter Letzt nieder. Da hieß es: In der Hocke bis zur Bühne watscheln oder krabbeln. Doch auch diese letzte Herausforderung meisterten die von Coach Thomas Knöchelmann bestens vorbereiteten Sieger.
"Hier steht für uns eindeutig der Spaß im Vordergrund", beschrieb Uwe Sassenberg ein angenehmes Heimspiel für die ambitionierten Blue Eagles, die als nächstes Ziel bei der Groß-Regatta in Schwerin an den Start gehen und sich dort mit der nationalen Spitze messen. "Da wollen wir unter die Top-Ten", sagt Knöchelmann, der die Adler seit Herbst 2010 flott macht. "Und dann geht es zum Blauen Band. Da wollen wir einen Platz auf dem Treppchen", ergänzt Thobias Gumtz.
Angeführt von den Blue Eagles bot der Weserdrachen-Cup auch in seiner 13. Auflage wieder drei Tage guten Sport auf der Weser – und natürlich eine Menge Spaß und Party am Ufer. Dafür sorgten allein die 38 Teams, die bei der Kurzstreckenregatta an den Start gingen. Viele von ihnen hatten sich traditionell mit Pavillons am Ufer eingerichtet.
Eingebettet in die besondere Atmosphäre des "Volksfestes" fühlten sich auch neue Teams wohl. "Alles super", sagte Heiko Kalsky, der mit der erst im März gegründeten Mannschaft Moas Krieger erstmals dabei war. Er sprach bereits vor der Siegerehrung aus, was auf der Bühne später etliche Team-Kapitäne wiederholten: Ein großes Lob an die KSG Minden um den Vorsitzenden Achim Riemekasten.
Das Team der KSG richtete die um die 1. Westdeutschen Betriebssport-Meisterschaften erweiterte Regatta gewohnt professionell aus. "Vieles ist zum Selbstläufer geworden. Die Routine sitzt. Und man weiß mittlerweile, dass man sich auf die Leute verlassen kann", sagte Achim Jungmann, der die Rennregie innehat und wie viele andere Helfer seit 13 Jahren ehrenamtlich anpackt.
Achim Riemekasten war mal wieder stimmlich am Ende, aber insgesamt zufrieden: "Wir hatten allein Freitag 43 Schulmannschaften am Start. Insgesamt waren 130 bis 140 Teams dabei. Einfach faszinierend", freute er sich. Doch er kritisierte die Schwierigkeiten mit der Genehmigung in den Tagen vor dem Cup. "Wir haben erst kurz vorher entschieden, dass wir es machen. Das war echt knapp. So geht es nicht nochmal", sprach er von vielen und hohen Auflagen der Stadtverwaltung. "Da wünsche ich mir bei der Stadt einfach mehr Flexibilität", meinte Riemekasten. Vielleicht klappt es ja. Der Wunsch von Ulrich Klapdor ging ja gestern auch in Erfüllung.
stehenden Code hier ein*: