Zeitfahren und Sprint bei der TuSG Wiedensahl / Schätzung der eigenen Fahrzeit entscheidend
Sechs aus jeweils zwei Fahrern bestehende Teams, die vor dem Start ausgelost wurden, hatten sich angemeldet. Erste Disziplin war ein Zeitfahren über 34,98 Kilometer, wobei sechs Runden von jeweils 5,83 Kilometer von Wiedensahl über Rosenhagen und Seelenfeld zurück nach Wiedensahl absolviert werden mussten. Als zweite Disziplin stand ein Sprint mit fliegendem Start über 550 Meter auf dem Programm.
Frei nach dem Motto "Jeder kann gewinnen" war wie immer nicht die Schnelligkeit, sondern die möglichst exakte Einschätzung der eigenen Mannschafts-Fahrzeit gefragt. Hier waren Irena Kubba und Klaus Meyer am Ende nicht zu schlagen. Beim Zeitfahren lag zwischen den von beiden geschätzten 74:28 Minuten und den gestoppten 75:08 Minuten weniger als eine Minute, beim Sprint zwischen den vorhergesagten 60 Sekunden und den tatsächlich gefahrenen 59:53 Sekunden noch nicht einmal eine Sekunde. Uhren oder andere Zeitmesser mussten selbstverständlich vor dem Start abgelegt werden.
Über Silber freuten sich Thomas Bode und Uwe Bulmahn. Bronze ging an Holger Selig und Amadeo Rivera Gonzales, die zwar nach dem Zeitfahren mit ihrer Punktlandung von 0:01 Sekunden Zeitdifferenz noch klar in Führung lagen, die dann aber beim Sprint mit sechs Sekunden Differenz umso mehr daneben lagen.
Für Helmut Goebel und Justus Jacobsen, im letzten Jahr noch klare Sieger, reichte es diesmal nur für den sechsten und damit letzten Platz. "Schönwetterfahrer", so der Kommentar der Konkurrenz in Anlehnung an heiße 30 Grad im Vorjahr und nunmehr kalte 15 Grad mit Regenschauern in diesem Jahr.
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