"Das Laufen verbindet uns. Wir haben uns damals im Festzelt getroffen und sofort super verstanden", erzählt Meyer. Der Mann aus Hille lud seinen Kumpel aus dem amerikanischen Eugene zum Marathon ein. "Das war heute ein tolles Erlebnis. Die Organisation war super. Es hat einfach Spaß gemacht", freut sich Sharp, dass sich die Reise über den großen Teich gelohnt hat.
Eigentlich wollten die Freunde gemeinsam ins Ziel laufen, aber Meier plagten ab Kilometer 30 Krämpfe. "Da musste ich Bill laufen lassen", gibt der Hiller zu.
Seinen Kumpel ereilten die Beinkrämpfe kurz vor dem Ziel. "Da bin ich fast umgefallen", berichtet der Amerikaner, der nach gut vier Stunden über die Ziellinie lief.
Beide waren überglücklich, dass sie zusammen einen Lauf erleben durften. Jetzt schreiben sich die Lauffreunde fürs Leben erst einmal wieder fleißig E-Mails - mindestens dreimal die Woche. Nächstes Jahr fliegt Meier dann in die USA. Natürlich wird die Reise mit einem Marathon verbunden.
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