Auch in der zweiten Auflage war der Porta Marathon ein Laufsportfest wie aus einem Guss. "2009 war ein guter Start, 2010 war noch besser", freute sich der Mitinhaber der Porta-Unternehmensgruppe, der im vergangenen Jahr mit seinem Team den Marathon zurück in den Mühlekreis geholt hatte.
Auch seine Mitarbeiter strahlten nach einem nerven- und kraftraubenden Vorbereitungsmarathon darüber, dass der große Tag fast einwandfrei funkionierte. "Am Wetter können wir nicht drehen", nahm Fahrenkamp die zwischenzeitlichen Regengüsse mit der nötigen Gelassenheit.
Nach 1849 Läufern im vergangenen Jahr steigerte sich die Teilnehmerzahl in der zweiten Auflage auf satte 2080 Starter. Damit kann man sehr zufrieden sein", sagte Ulrich Beißner. Jörg Duchstein, einer seiner Partner im Team der Porta-Organisatoren, freute sich auch über das gestiegen Interesse der Laufsportfans: "Wir hatten mehr Besucher als letztes Jahr. Es ist einfach gut gelaufen."
Besonders gefallen hatte Fahrenkamp der Start zum Halbmarathon, wo die beachtliche Zahl von 620 Läufern ein sattes Bild abgab. Das hätte auch die Unternehmensgründer, seinen Vater Wilhelm und Hermann Gärtner als Gäste an der Strecke, beeindruckt.
Lob von allen Seiten prasselte wie zuvor der Regen nach den Läufen auf die Veranstalter nieder. Eigentlich Grund genug, sofort mit der Planung für 2011 zu beginnen. Doch anders als im vergangen Jahr erteilte Fahrenkamp nicht sofort Grünes Licht. "Hinter 2011 setzen wir noch ein Fragezeichen, allerdings ein positives Fragezeichen. Die Veranstaltung bedeutet eine hohe Belastung für alle Beteiligten, jetzt wollen wir erst einmal Bilanz ziehen." Auch mit den Sponsoren müsse gesprochen werden. "Wir wollen den Porta-Marathon wiederholen, nicht um jeden Preis, aber wir werden alles dafür tun.
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