Team des Herzzentrums macht auf Mangel an Spenderherzen aufmerksam und wirbt für Vorsorge-Untersuchung
Minden (mt). Laufen hat eine Menge mit Gesundheit zu tun. Deshalb haben die Macher des Porta-Marathons eine enge Verbindung zum Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen und zur Initiative "Sport mit Herz" geknüpft.
Die Bad Oeynhausener Herzspezialisten des HDZ zählen zu den ersten Kooperationspartnern der großen Laufveranstaltung. Das Projekt "Sport mit Herz" wurde vom Kompetenzzentrum für Sport und gesunde Lebensführung OWL gemeinsam mit dem HDZ und der Techniker Krankenkasse ins Leben gerufen. Es richtet sich an Sportler, die in Vereinen oder in ihrer Freizeit Sport betreiben und bietet eine Vorsorge-Untersuchung des Herzens, ein sogenanntes Screening, für 30 Euro an. Auch in einigen Mindener Arztpraxen - so bei Heinz Schumacher, Rüdiger Berndt und Karl-Friedrich Sander - werden die Tests zur Leistungsdiagnostik und Herzfunktion angeboten. Etliche Teilnehmer des Porta-Marathons haben die Vorsorge-Angebot wahrgenommen. Und nicht allen konnten die Ärzte den Lauf empfehlen, sondern eine weitere Untersuchung.
Das Herz- und Diabeteszentrum NRW wird mit einem Informationsstand am Sonntag während der Veranstaltung in Porta Westfalica vertreten sein, um über die Aktion "Sport mit Herz" zu informieren, an der sich bisher über 1400 Sportler der Region beteiligt haben. Aber auch über Organspenden wird das HDZ informieren und Ausweise anbieten. Mit neun Läuferinnen und Läufern ist das HDZ zugleich beim Marathon vertreten und wird dabei für das Tragen von Organspendeausweisen werben.
Hintergrund der Aktion: Rund 250 Menschen warten im Bad Oeynhausener Herzzentrum zurzeit auf ein Spenderherz. Laut Statistik werden rund 50 von ihnen sterben müssen, weil kein geeignetes Organ zur Verfügung steht. 60 bis 70 Herztransplantationen werden pro Jahr im Herz- und Diabeteszentrum durchgeführt.
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