Porta-Marathon: Vor den Läufern müssen die Autos weichen
Für Porta-Marathon werden am 17. Mai einige Straßen in Minden gesperrt / Gottesdienst verlegt
Porta Westfalica/Minden (mt). Straßen werden gesperrt, sogar Gottesdienste verlegt - die Großveranstaltung Porta-Marathon reicht am 17. Mai weit in den Mindener Alltag hinein.
Streckensicherung und Verkehrsregelung sind besonders wichtige und umfangreiche Aufgaben, vor denen die Organisatoren des Porta-Marathons am 17. Mai 2009 stehen.
Nachdem Vertreter der Polizei Minden, des Straßenverkehrsamtes, der Stadtverwaltungen Minden und Porta Westfalica der Kreisverwaltung Minden-Lübbecke gemeinsam mit Mitgliedern des Marathon-Organisationsteams die Strecke abgefahren sind und mögliche Gefahrenpunkte besprochen haben, kann Ullrich Beißner, Mitorganisator der Laufveranstaltung, erleichtert feststellen: "Alle offenen Punkte konnten geklärt werden, der Erlaubnis für die Durchführung der Veranstaltung auf öffentlicher Verkehrsfläche stand somit nichts im Wege."
Die Veranstalter dieses sportlichen Großereignisses haben sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit und die Anlieger so früh und so umfangreich wie möglich über die Einzelheiten der Streckenführung zu informieren. Beißner: "Die direkt Betroffenen erhalten außerdem vor der Veranstaltung noch einen ausführlichen Info-Brief." Grundsätzlich werde versucht, den allgemeinen Straßenverkehr so wenig wie möglich zu behindern.
Bei der Streckenbegutachtung haben sich einige neuralgische Punkte ergeben. Dort wird die Polizei den Verkehr regeln, so zum Beispiel am Schwichowwall, Dützer Mühle, Mindener Straße oder Hohenstaufenring.
Außerdem gibt es für bestimmte Zeiten Straßensperren, so an der Kreuzung Schwichowwall/Rodenbecker Straße, auf der Portastraße oder am Flurweg.
Etliche Streckenposten werden im Einsatz sein, um an den wichtigen Stellen den Verkehr zu regeln, so beispielsweise an der Ampelkreuzung zwischen Hohenstaufenring und Lübbecker Straße.
Beißner dankte den Anliegern für das Verständnis, dass sie dem Marathon entgegen- bringen.
In diesem Zusammenhang nannte er die Kirchengemeinden Ev.-luth. Jakobus Kirche Wichernhaus und Neuapostolische Kirchengemeinde Minden in der Friedgartenstraße, die ihren Gottesdienst am 17. Mai extra in andere Kirchen verlegen werden.
"Wo Beeinträchtigungen auf der Strecke nicht zu vermeiden sind, hoffen wir als Veranstalter auf Verständnis und Entgegenkommen aus der Bevölkerung", sagte Beißner. Auch würde man sich über Anfeuerungen der Läufer freuen, wie sie früher beim Rose-Marathon insbesondere an der Dützer Mühle und in Barkhausen/Alte Poststraße praktiziert wurden.
Viele Fragen beantwortet die Internetseite des Marathons.
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