Porta-Marathon am 17. Mai als vielfältige Sportveranstaltung / Staffel-Rennen soll Firmen und Schulen Beine machen
Beim Porta-Marathon am 17. Mai ist das anders: Hier dürfen sich alle Sportler ihre Lieblingsstrecke aussuchen - und das darf deutlich weniger als die 42 Kilometer lange Marathondistanz sein.
Unter dem Oberbegriff "Marathon" verbirgt sich am 17. eine vielfältige Laufveranstaltung, bei der die "Königsstrecke" zwar den Namen stellt, doch mit Halbmarathon, Zehn-Kilometer-Lauf, Marathon-Staffel und Bambini-Rennen bieten die Organisatoren von Porta-Möbel und dem TuS Eintracht Minden ein breites Angebot für jeden Geschmack.
"Unser Angebot richtet sich an die ganze Familie", sagt Pamela Burzlaff von Porta-Möbel. "Der Vater läuft Marathon, die Mutter die zehn Kilometer und das Kind den Bambini-Lauf", stellt Burzlaff, selbst begeisterte Läuferin, eine zugegeben vom Klischee inspirierte Variante für den Mai-Sonntag vor. Ihr Mitstreiter im Veranstalter-Team, Uli Beißner, bringt die Idee hinter der Streckenvielfalt auf den Punkt: "Wir wollen ein Angebot machen für jeden, der gerne läuft."
Und so werden sich rund um Start und Ziel am Porta-Markt in Barkhausen am 17. Mai Athleten aus einem breiten Leistungsspektrum einfinden. Frühmorgens um neun Uhr gehen die Marathon-Läufer an den Start, um zehn Uhr die Vierer-Staffeln und um zwölf Uhr begeben sich die Halbmarathon-Sportler auf die Strecke. Sie alle eint der Rundkurs, den sie zu bewältigen haben. Vom Porta-Markt zum Fähranleger in Barkhausen geht es die Weser entlang nach Minden, dort durch die Innenstadt bis zum Ratsgymnasium. Dort ist für die Staffelläufer die Wechselzone eingerichtet. Weiter geht es zur Mühle in Dützen und schließlich nördlich des Klinikums sanft bergab wieder dem Porta-Markt entgegen. Während für die Läufer der halben Strecke dort Schluss ist, müssen die 42-Kilometer-Starter den Rundkurs ein zweites Mal unter die Laufschuhe nehmen.
"Nicht jeder ist glücklich darüber, die Strecke zweimal laufen zu müssen. Auch ich laufe lieber nur eine einzige Runde", sagt Beißner, doch in ihrer komprimierten Form sei die Streckenführung ideal für Zuschauer. An der Dützer Mühle erwarten die Organisatoren viel Betrieb, auch in der Innenstadt entlang von Bäckerstraße, Scharn und Marktplatz dürfte einiges los sein. "Da erwarte ich eine tolle Stimmung, das muss ein Erlebnis für die Läufer sein", meint Burzlaff.
Wiens hofft auf großes Feld beim Bambini-Lauf
Mit der Staffel wolle man den "Spaßfaktor" erhöhen, führt Burzlaff aus. "Wir wollen den Lauf in die Firmen und in die Schulen tragen", erklärt Beißner, "dafür bietet sich die Staffel an." Vom Freiherr-von-Stein-Kolleg und vom Gymnasium Porta haben sich bereits Staffeln angemeldet. Pro Schule sei die Meldung einer Staffel kostenlos, betont Beißner. "Auch Familien haben sich für die Staffel angemeldet. Das zeigt: Die Idee kommt an", meldet Beißner zufrieden.
Die Zehn-Kilometer-Strecke richte sich an Laufanfänger, Jugendliche und Kurzentschlossene - oder kurzum: an alle, die Teil der Laufveranstaltung sein wollen, ohne sich gleich auf einen Marathon vorbereiten zu müssen. Auf dieser Distanz sparen sich die Akteure die große Schleife an der Weser entlang. Die Strecke führt hier über die Porta-Straße, biegt in den Erbeweg und sofort danach in die Straße "Nach den Bülten" und mündet dort auf die Hauptroute.
Rund 150 Läufer haben bislang für den "Zehner" gemeldet, knapp 300 sind es für den Marathon und annähernd 400 Sportler haben sich für den Halbmarathon bislang eingeschrieben.
Noch unter 50 Nennungen liegt das Feld für den Bambini-Lauf rund um das Barkhauser Gewerbegebiet. Hier sieht Eckhard Wiens noch großes Potenzial. "Das war immer richtig gut", sagt Wiens, der mit Eintracht Minden auch die Rose-Marathon-Läufe sportlich begleitet hat. "2006 im letzten Rose-Durchgang waren beim Bambini-Lauf 400 Kinder", erinnert sich Wiens und erwartet in den verbleibenden Wochen noch zahlreiche Anmeldungen.
Das tut auch Beißner, der wie Wiens und Burzlaff auf "1500 plus" Starter setzt. "Beim Marathon wird nicht mehr viel passieren, aber auf den anderen Strecken erwarte ich noch viel Bewegung", sagt er. Er weist auf den Meldeschluss am Donnerstag, 7. Mai, hin. Wer sich bis dahin um 24 Uhr online anmeldet, erhält seinen Vornamen über die Startnummer gedruckt. "Später ist das leider nicht mehr möglich", sagt Wiens. Nachmeldungen sind nur noch am 15. und 16. Mai bis 18 Uhr vor Ort möglich.
www.porta-marathon.de
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