HSG Löhne/Obernbeck - TuS Lahde/Quetzen 37:28 (19:12): Beiden Mannschaften war anzumerken, wie wichtig dieses Spiel für sie ist. Allerdings kamen die Gastgeber mit dieser Drucksituation besser zurecht. Oftmals warfen die Spieler von Trainer Werner Eyßer unvorbereitet aufs Tor oder blieben damit in der gut aufgestellten 6:0-Abwehr der HSG hängen. Rückraumspieler Heiko Breuer kam nicht wie gewohnt zum Zuge, einzig Rechtsaußen Jakob Pries stellte die Gastgeber vor Probleme. Die 5:1-Formation der Gäste hielt nicht das, was sich die Lahder vermutlich vorgenommen hatten. Löhne enteilte in Überzahl auf 11:5 und in der Folge über 13:7 (21.) auf 19:12 zur Pause.
Lahde/Quetzen versuchte es in der zweiten Halbzeit mit einer doppelten Manndeckung gegen Obernbecks überragenden Ralf Bruelheide und Mittelmann Thorsten Bergmann. Diese Maßnahme verpuffte. Beim 23:13 (34.) stellte Löhne die erste Zehn-Tore-Führung her. Beim 37:25 (57.) waren es sogar zwölf Tore. Die Hausherren vermasselten es dann noch, den direkten Vergleich mit Lahde (Hinrundenspiel auch 37:28, nur für Lahde) für sich zu entscheiden. Die Disqualifikation von Lahdes Kreisläufer Sebastian Busch (45.) war nicht spielentscheidend. Wohl aber die überragende Leistung von Obernbecks Ralf Bruelheide, was auch Gäste-Coach Eyßer anerkannte - und monierte: "Bruelheide hätte die Begegnung nie zu Ende spielen dürfen", wetterte der 60-Jährige und unterstellt dem ehemaligen Bundesliga-Spieler zahlreiche versteckte Fouls. Die Tore für Lahde/Quetzen: Pries (9), Pahnke (5/3), Korte (5/1), H. Breuer (4/2), Lampe (3), Busch (1) und T. Breuer (1)
Eintracht Oberlübbe - HSG Porta 26:28 (13:16): "Das war grausam", kommentierte Eintracht-Coach Herbert Maaß die Leistung seines Teams in der Anfangsphase. Fehler im Angriff, schwaches Rückzugsverhalten und ein satter 7:14-Rückstand. "Wir haben erst nach 20 Minuten angefangen, Handball zu spielen", beschrieb Maaß. Er ordnete seine Reihen und wies eine Manndeckung gegen Portas Torjäger Jens Thielke an. Oberlübbe kam nun ins Spiel, holt bis zur Pause auf und schaffte sodann beim 16:16 den ersten Ausgleich. Mehr gelang aber nicht. Porta agierte clever und hielt die Hausherren immer mit zwei, drei Toren auf Distanz. "Wir haben zu viele Chancen liegenlassen und mal wieder auch die Punkte. Der Sieg für Porta geht in Ordnung", erkannte Maaß an. Porta-Trainer Dennis Eichhorn hatte "überragende erste 20 Minuten" über 5:0 bis zum 9:3 gesehen und stimmte auch sonst mit seinem Gegenüber Maaß überein. Besonders zu gefallen wusste im ersten Spielabschnitt HSG-Linksaußen Fabian Arning. Tore für Oberlübbe: B. Petereit (9/4), Bröenhorst (6), Strauch (4), Busche (3), Sikkema (2), Vossbrink (1), Kenschner (1). Tore für Porta: Thielke (7), Arning (7), Tariq (4), Franke (2), Hohlfeld (2), D. Groditzki (2), Reimann (2/2), Bekemeyer (1), Tretzack (1).
HSG EURo - HSG EGB Bielefeld 32:23 (17:12): Ohne größere Probleme servierten die EURo-Handballer die Gäste aus der OWL-Metropole ab. Dabei konnten sie sich auf eine "sehr gute, harte und konsequente Abwehr" verlassen, wie es Spielertrainer Dirk Schnake ausdrückte. Über 6:6, 10:8 und 13:9 (25.) bauten sie frühzeitig einen klaren Vorsprung auf. zwar kam Bielefeld noch einmal mit dem Willen zu verkürzen aus der Kabine, schaffte dies auch zum 19:16, aber spätestens nach einer Dreiviertelstunde ließ die Gegenwehr nach. Die HSG EURo nutzte die sich ihr bietenden Chancen gut und raubte dem Gegner so den Mut zu dauerhaftem Widerstand. Die EURo-Tore: Barthel (9), Hersemann (9/3), Schnake (4), Grotefeld (3), Böker (2), Thielking (2), Blomenkamp (1), Krause (1) und Rörsch (1).
TV Hille - HCE Bad Oeynhausen 27:18 (13:7): In einer sehr ordentlichen ersten Halbzeit legten die "Sachsenrösser" den Grundstein für den doppelten Punktgewinn, führten von Beginn an über 5:2 (7.) und 9:3 (18.). Anschließend wurde der Vorsprung nur noch verwaltet. "Hätten wir konsequenter gespielt, hätten wir höher gewonnen", bilanzierte TVH-Coach Ingo Lange. Die Hiller Tore: Mehrhoff (8), Bringewatt (5/1), Brockmeier (4), Wiese (4), Stobbe (2), Schlensker (2), Südmeier (1) und Doerk (1).



















