"Wir waren limitiert und haben dafür ganz ordentlich gespielt", meinte GWD-Trainer Aaron Ziercke. Aurich spielte von Beginn an mit einer sehr robusten Deckung, gegen die die Mindener 21 Minuten lang mithielten (9:9). "Dann steht es 13:10, wir haben Überzahl und bekommen zwei Gegentore. Da war der Glaube irgendwie weg", erklärte Ziercke den fünf Tore Rückstand zur Pause und ärgerte sich über die Schiedsrichter. "Aurich hat regelrecht Jagd auf Markus Fuchs gemacht und ihn zwei Mal böse gefoult. Da haben wir ihn nach der Pause lieber draußen gelassen", sagte Ziercke.
Auch Janis Helmdach schaute sich die zweiten 30 Minuten nur von der Bank an. Der Rückraumschütze war umgeknickt, konnte nicht mehr richtig laufen und so wechselten sich auf der Königsposition im Rückraum mit Alexander Hahne und Christian Skusa zwei gelernte Kreisläufer ab.
Beim 23:20 war GWD noch einmal in Schlagweite, doch die Durchschlagskraft reichte einfach nicht mehr für einen Sieg. Bester Mindener war der A-Jugendliche Max Hösl auf der Linksaußenposition.