Angesichts des Altenhagener 23:22-Heimsieges über Wermelskirchen benötigt Lit nun schon ein Wunder, um das rettende Ufer noch zu erreichen. Aufgrund des schweren Restprogramms wird dieser Traum jedoch eine Illusion bleiben.
"Es gab zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Die erste war im Rahmen unser Möglichkeiten in Ordnung, in der zweiten kehrte völlige Verunsicherung ein", beschrieb Lit-Trainer Bert Fuchs die Partie in Ahlen.
Die ersten 30 Minuten verliefen völlig ausgeglichen. Angeführt von Jannik Gartmann (8 Tore) hielt Nordhemmern/Mindenerwald die Begegnung offen, führte sogar 10:9 (20.) und lag zur Pause nur 13:14 zurück. "Die Mannschaft wollte gewinnen und hat alles versucht", war Fuchs zu diesem Zeitpunkt noch optimistisch.
Doch dann folgte der große Einbruch. Innerhalb von fünf Minuten gab Nordhemmern alle Trümpfe aus der Hand. Der 14:14-Gleichstand war die letzte hoffnungsvolle Aktion der Gäste. Danach sorgte Ahlen mit einem Zwischenspurt zum 19:15 (35.) für die Entscheidung.
"Anschließend war unsere Mannschaft völlig verunsichert. Wurfquote, Spielführung, Rückzugsverhalten stimmten nun nicht mehr", sah Fuchs in der Folgezeit eine stetig abbauende und resignierende Lit-Mannschaft. Spätestens beim 26:17 (45.) durfte sich Schlusslicht Ahlener SG über einen Achtungserfolg freuen.
"Wir müssen jetzt Charakter zeigen und die Serie vernünftig zu Ende bringen. Hagen und Altenhagen werden um den rettenden 13. Rang kämpfen", sieht Fuchs keine realistische Chance mehr auf den Klassenerhalt.