Bei festgeschriebenen vier Absteigern aus der Oberliga wäre der Rückstand für Hahlen an den letzten vier Spieltagen nicht mehr aufzuholen. "Das ist bei uns aber längst kein Thema mehr. Wir haben gut trainiert, sind gut drauf und wollen dort weiter machen, wo wir bei unserem Erfolg gegen Riemke aufgehört haben", denkt Hahlens Trainer Stephan Böker bereits weiter. Bei Hahlen geht es darum, eine gute Basis für das kommende Spieljahr in der Verbandsliga zu schaffen. Dem Duell gegen Gütersloh sehen die Hahler optimistisch entgegen. Neben Marc Pohlmann ist auch Linkshänder Jan Pohlmann nach auskuriertem Rippenbruch wieder an Bord. Lediglich Michael Rüter fällt aus.
Der TuS Möllbergen hat sich noch nicht aufgegeben. "Von den letzten fünf Spielen müssen wir jedoch vier gewinnen", sagt Möllbergens 2. Vorsitzender Torsten Richter. Die Möllbergen müssen Gütersloh und Bergkamen noch überholen und zudem darauf hoffen, dass Hagen aus der 3. Liga absteigt. Dies würde Hagen II zum Abstieg aus der Oberliga verdammen. Alle Hochrechnungen erübrigen sich jedoch, wenn das TuS-Team (morgen in Soest) nicht "liefert".
Verbandsliga: HSG Stemmer/Friedewalde steht vor einem dramatischen Saisonfinale. Das heutige Heimspiel gegen Ahlener SG ist als echtes Schicksalsspiel von besonderer Brisanz. Lit Nordhemmern/Mindenerwald II spielt an den letzten fünf Spieltagen das Zünglein an der Waage. Sowohl das Titelrennen (heute Heimspiel gegen Tabellenführer Senden) als auch den Abstiegskampf können die Nordies beeinflussen. Am letzten Spieltag gastiert Stemmer/Friedewalde in der Lit-Arena.