Soll dies gelingen, dann müssen natürlich die beiden Heimspiele gegen HC Leipzig II (Samstag 17.30 Uhr) und Thüringer HC II (28. April) gewonnen werden.
"Leipzig stellt jedoch keine leichte Aufgabe dar. Das ist eine junge und heiße Mannschaft, die ähnlich wie wir selbst spielt und auf das Tempo drückt", warnt HSG-Trainer Rainer Niemeyer die Stemmeraner Fans vor.
Stemmer/Friedewalde muss dabei auf Stammtorhüterin Nancy Oldenburg verzichten. Die ehemalige Blombergerin muss sich einem ärztlichen Check unterziehen. Fehlen wird auch erneut die junge Linkshänderin Leonie Wöbking (Hüftuntersuchung in der Röhre). Für Nancy Oldenburg rückt Stand-by-Torhüterin Bärbel Wendt in den Kader.
Oberliga: "Ich gehe davon aus, dass die Meisterschaft entschieden ist. Wir können nur noch abwarten", rechnet TSV Hahlens Trainerin Andrea Leiding nach der Hahler 18:22-Niederlage beim Spitzenreiter Menden-Lendringsen nicht mehr mit einem Ausrutscher der Mendenerinnen. Beim Tabellenneunten HSE Hamm muss der TSV aufpassen, "denn Hamm steht unten drin und wird hoch motiviert sein", rechnet Leiding mit heftiger Gegenwehr. "Aber auch wir werden die Saison knallhart zu Ende spielen. Das sind wir allen anderen Teams schuldig", fordert die TSV-Trainerin vollen Einsatz. Ausfälle gibt es nicht.
Beim Kreisderby der Oberliga zwischen dem TuS Nettelstedt und dem VfB Holzhausen gibt es ein Wiedersehen der ehemaligen Holzhauserinnen Simone Neumann und Katrin Wittemeier (beide Nettelstedt) mit ihrem Ex-Klub Holzhausen. Schon im Hinspiel, das Nettelstedt mit 34:24 gewann, gehörten diese beiden erfahrenen Spielerinnen zu den Sieggaranten des TuS. "Aber wir hatten auch schon in Holzhausen unsere liebe Mühe und Not", will Nettelstedts Coach Torsten Meyer von einer Favoritenrolle seines Teams nichts wissen. "Wir müssen unseren Gegner sehr ernst nehmen. Außerdem können wir nur auf acht Feldspielerinnen bauen", weist "Jerry" Meyer auf einen kleinen Kader hin.
Der VfB Holzhausen wird unter seinem neuen Trainer Olaf Grintz also versuchen, auf das Tempo zu drücken. Eine andere Wahl bleibt den jungen Holzhauserinnen kaum.