Neben Stübber fällt auch Thielking aus / TuS Möllbergen stellt sich erneut selbst ein Bein
TuS Spenge - TSV Hahlen 37:23 (21:8): Hahlen konnte beim OWL-Derby nur ein Rumpfteam aufbieten. Neben den beiden Langzeitverletzten Dominik Meyer und Marc Pohlmann fehlten am Samstag auch noch Julian Stübber (Schulterverletzung und Michael Rüter (beruflich in Berlin) sowie Henrik Thielking. Der TSV-Torjäger - stets Herz und Seele des Hahler Spiels - musste kurz vor der Abfahrt wegen einer Magen- und Darmgrippe absagen. "Damit fehlte uns praktisch ein kompletter Rückraum", erklärte Hahlens Mannschaftsbetreuer Friedhelm Ruhe. In Spenge trat der TSV mit der Rückraumreihe Jan Pohlmann und Kjel Mogen König an. Auf der Bank hatte Co-Trainer Malik Besirevic die Verantwortung für den ebenfalls erkrankten Stefan Böker übernommen. Hahlens Ziel war ein halbwegs achtbares Resultat. Man taktierte deshalb mit langen Angriffen bis zur Zeitspielgrenze. "Dabei gab es dann sogar einige erfolgreiche Abschlüsse", so Friedhelm Ruhe. Doch Spenges Keeper Sascha Grote zog den Gästen früh den Zahn. Beim 7:2 (15.) und zur Pause beim 21:8 lag Hahlen deutlich im Hintertreffen. Immerhin gestaltete der TSV den zweiten Abschnitt bei 15 Torerfolgen fast offen. Den knappsten Zwischenstand gab es beim 29:19 (50.).
Möllbergen (links Maik Dittrich) kämpfte auch in Augustdorf verbissen. Zu ein oder zwei wichtigen Punkten im Kampf gegen den Abstieg reichte es trotzdem nicht. | Fotos: Julian Rüter
TSV Hahlen: Bekemeier (1.-23.), Weber (23.-60.); König (4), Ruhe (4/3), Rohlfing (3), Hoppmann (2), Laube (1), Müller (1), Höltkemeier.
HSG Augustdorf/Hövelhof - TuS Möllergen 30:28 (16:15): "Es war wie schon so oft bei uns. Jeder meinte, er müsse das Spiel allein in die Hand nehmen und entscheiden", sprach Möllbergens Coach Hagen Hessenkämper von einem Wechselbad der Gefühle. "Wir haben uns wieder einmal selbst ein Bein gestellt", so der Trainer. Nach einer frühen 3:0-Führung für Augustdorf fanden die Möllberger über eine verbesserte Deckung ins Spiel. Beim 4:8 lagen dann auf einem Male die Portaner in Front. Doch bis zur Pause hatte Ex-Regionalligist Augustdorf das Blatt wieder zum 16:15 gewendet. "Nach dem Wechsel ist bei uns dann der Faden gerissen", berichtete Hagen Hessenkämper. Augustdorf bestrafte die Fehler des Aufsteigers und zog mit 18:15 in Front. Der TuS Möllbergen übertrieb in diesem Abschnitt das riskante Spiel nach vorne. Anspiele an den Kreis kamen oft nicht an. "Da waren wir einfach zu naiv", so der neue Coach. Angeführt vom gebürtigen Hiller Andre Tempelmeier nahm Augustdorf die Geschenke dankend an. In der 50. Spielminute führten die Gastgeber mit 27:20. Möllbergen mobilisierte nun noch einmal alle Kräfte. Doch mehr als die Anschlusstore zum 29:27 wollte nicht gelingen. "Im Prinzip hätten wir alle Begegnungen der letzten Wochen gewinnen können. Auch diese Niederlage war völlig unnötig", sprach Hagen Hessenkämper von fehlender Sicherheit und fehlender Cleverness. Auf Portaner Seite fehlten mit dem Ex-Hahler Rene Hilla und Torhüter Donnecker (krank) zwei Stammspieler. Augustdorf hatte seine Torschützen in Stukalin (7/2), Tempelmeier (5), Hengsbach (4), l Sava (4), Schuster (4), Görder (3), Kaltenborn (2) und Hofmann (1).
TuS Möllbergen: Vieker; Patrick Richter (1), Altvater (6), Marcel Richter (4/4), Lange (4), Berg (5), Sülberg-Tewes (1), Camen (5), Kurz (1/1), Dittrich. Oevermann (1).
Aber dass das einfach ein mal wieder armseeliger Bericht ist fällt ihnen hoffentlich auch auf... tja als Monopolist hat mans leicht :-D da kann Qualität gerne mal hintenan stehen ;-)