1. Kreisliga: 60 Minuten ohne eine einzige Zeitstrafe / Lahde/Quetzen II profitiert von Portaner Einstellungsproblemen
Zwei Teams waren am Wochenende doppelt im Einsatz. Der VfB Holzhausen floppte am Sonntag in Möllbergen. "Ein grausames Spiel und eine gerechte Niederlage gegen einen guten TuS-Torwart und die tief stehende Sonne.", resümierte Coach Wilhelm Rösener. Freitags zuvor hatten seine Schützlinge richtig Gas gegeben, als sie ihre Probleme mit Südhemmerns Regisseur Wiese in den Griff bekommen hatten. Daniel Brandhorst markierte vom Kreis entscheidende Tore. TuS-Trainer Andreas Kruse kritisierte die "ruppige Spielweise" des Gegners. "Ralf Häseker hat einen Schlag ins Gesicht bekommen und die Lippe wurde mit fünf Stichen genäht."
Besser lief es für die ersatzgeschwächten Südhemmeraner sonntags gegen die HSG Stemmer/Friedewalde II. Obwohl nur der Co-Trainer als Auswechselspieler auf der Bank saß, gerieten sie nicht einmal in Rückstand. Die Deckung vor dem glänzend aufgelegten Keeper Tobias Grannemann zeigte sich richtig gut in Schuss. In den kompletten 60 Minuten wurde nicht eine Zeitstrafe verhängt.
Lahdes Reserve profitierte von Einstellungsproblemen des Gegners aus Porta. Über viele Konter hatten die Hausherren das Spiel sicher im Griff. "Wir müssen echt aufpassen, dass wir nicht in den Abstiegsstrudel kommen", so Portas Hans-Jürgen Arnold.
Lerbeck verschlief die Auftaktphase gegen Hilles Routiniers und konnte diesen Vorsprung im weiteren Verlauf nicht mehr wettmachen. Torben Heuer zeigte sich begeistert von der "mit Abstand stärksten Viertelstunde in der ganzen Saison."
Chancenlos war Eintracht Oberlübbes dritte Mannschaft beim Liga-Primus in Nettelstedt. Sie kam mit dem Tempospiel des Topteams nicht zurecht. Nach dem Seitenwechsel wurde immerhin noch Ergebniskosmetik betrieben.
Ohne Schwierigkeiten wies die Hahler Reserve in des Gegners Halle den TuSpo Meißen in die Schranken. Spätestens beim 26:16 waren alle Unklarheiten beseitigt.
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